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Inhalt

Zur Lage der Menschenrechte in Indonesien

Jakarta und Papua im Dialog. Aus papuanischer Sicht.

- Menschenrechtsstudie 35 -

Der Papua-Konflikt begann mit der Übernahme der Macht über Papua durch Indonesien am 1. Mai 1963 und dauert bis heute an. Am Konflikt, der zu schweren Menschenrechtsverletzungen auf der westlichen Hälfte der Insel Neuguinea geführt hat, sind zwei Parteien beteiligt – die Regierung Indonesiens und das Volk Papuas. Beide Konfliktparteien haben sich dazu verpflichtet, die Probleme im Dialog zu lösen, und sie haben diese Verpflichtung auch mehrfach in öffentlichen Erklärungen bekräftigt. Bislang hat es jedoch keinerlei Versuche gegeben, sich schriftlich auf die von der Regierung und dem papuanischen Volk angestrebte Art des Dialoges zu verständigen. Die vorliegende Studie Jakarta und Papua im Dialog unterbreitet Vorschläge, wie ein Dialog zum Papua-Konflikt aussehen könnte. Sie sind als Diskussionsgrundlage zu verstehen. Der Artikel nennt die Themen, über die eine Einigung erzielt werden muss, bevor der Dialogprozess beginnen kann, schlägt einige Prinzipien und Richtlinien für den Dialog vor, beschreibt die zu nutzenden Mechanismen, benennt Teilnehmer und Vermittler und trägt Argumente für die notwendige Beobachtung der Folgeentwicklung vor. Außerdem macht er klar, dass die Unabhängigkeit West-Papuas in den Verhandlungen zwischen der Regierung Indonesiens und dem papuanischen Volk keine Rolle spielen sollte.

Die vorliegende deutsche Fassung basiert auf der englischen Übersetzung des ursprünglich auf Indonesisch verfassten Artikels Dialog Jakarta-Papua, Sebuah Perspektif Papua, der 2009 vom Sekretariat für Gerechtigkeit und Frieden der Diözese Jayapura (Sekretariat Keadilan dan Perdamaian Keuskupan Jayapura), Papua, veröffentlicht wurde.

Neles Tebay ist Priester in der Diözese Jayapura, West-Papua. Von 1998 bis 2000 war er als Journalist für die „Jakarta Post“, eine in der indonesischen Hauptstadt Jakarta erscheinende englischsprachige Tageszeitung, tätig. Er erhielt seine Ausbildung am Katholischen Institut für Philosophie und Theologie in Jayapura und erwarb seinen Doktorgrad im März 2006 an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom. Der Titel seiner Doktorarbeit lautet: „Die Versöhnungsmission der Kirche in West-Papua im Lichte von Reconciliatio et Paenitentia“. Er ist der Verfasser von „West Papua: The struggle for peace with justice“, herausgegeben vom Katholischen Institut für internationale Beziehungen (CIIR), London, 2005.

(2009)

Der Autor

Neles Tebay ist Priester in der Diözese Jayapura, West-Papua. Von 1998 bis 2000 war er als Journalist für die „Jakarta Post“, eine in der indonesischen Hauptstadt Jakarta erscheinende englischsprachige Tageszeitung, tätig. Er erhielt seine Ausbildung am Katholischen Institut für Philosophie und Theologie in Jayapura und erwarb seinen Doktorgrad im März 2006 an der Päpstlichen Universität Urbaniana Rom. Der Titel seiner Doktorarbeit lautet: „Die Versöhnungsmission der Kirche in West-Papua im Lichte von Reconciliatio et Paenitentia“. Er ist der Verfasser von „West Papua: The struggle for peace with justice“, herausgegeben vom Katholischen Institut für internationale Beziehungen (CIIR), London, 2005.

Download

Jakarta und Papua im Dialog. Aus papuanischer Sicht. (PDF, 0.28 MB)
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Dialogue between Jakarta and Papua. A perspective from Papua. (PDF, 0.28 MB)
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Le dialogue entre Jakarta et la Papouasie dans la perspective de la Papouasie (PDF, 0.26 MB)
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