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Inhalt

Zur Lage der Menschenrechte in Kenia

Feldstudie zur Praxis der Weiblichen Genitalverstümmelung

- Menschenrechtsstudie 40 -

Die Autorin dieses Artikels blickt auf 12 Jahre Erfahrung in der Kampagne für die Abschaffung der Frauenbeschneidung in 27 Distrikten Kenias zurück. Wichtigstes Ziel der Kampagne ist es, anhand von Beispielen zu zeigen, dass diese Tradition in Mythen und religiösen Überzeugungen wurzelt, die bei den Menschen Angst erzeugen und so das Fortbestehen dieser Praxis fördern. Die geschilderten Geschichten von Eliza, Naresa und den anderen Mädchen bzw. Frauen sind Beispiele aus der Praxis, die gewählt wurden, um das Problem der FGM im heutigen Kenia in seinem vollen Ausmaß zu beleuchten. Im vorliegenden Artikel wird die FGM vor dem nationalen Hintergrund betrachtet: Wer profitiert von ihr und in welcher Form? Wer kann die Abschaffung der FGM bewirken und wie soll dies erfolgen? Im Artikel äußern Menschen ihre Hoffnungen und Ängste. Es wird von Hindernissen im Kampf gegen die FGM berichtet und es werden Empfehlungen von Teilnehmern der im Rahmen des Projekts veranstalteten FGM-Workshops ausgesprochen. Die aufgeführten statistischen Zahlen stammen von einigen Grundschulen in Gegenden, in denen das Projekt tätig ist. Sie sollen verdeutlichen, welchen Einfluss die FGM auf die Einschulungs- und Abbrecherzahlen hat und wie sich die Mädchen nach der Beschneidung verändern. Es ist zu hoffen, dass der Leser einen Weg findet, sich dieses Problems anzunehmen. Andernfalls werden auch die kommenden Generationen afrikanischer Frauen unter dieser schrecklichen Zäsur leiden, die das Verstümmeln der weiblichen Genitalien (FGM) darstellt. Die Loreto-Schwestern und all jene, die unsere Arbeit unterstützen, halten die Einrichtung eines Abundant Life Centre für einen erfolgversprechenden Ansatz, sind aber auch für andere Ideen offen.

(2010)

Die Autorin

Schwester Dr. Ephigenia W. Gachiri IBVM ist eine der ersten beiden kenianischen Frauen, die sich dem Institute of the Blessed Virgin Mary, den Loreto-Schwestern anschlossen. Sie ist Direktorin des „Termination of Female Genital Mutilation (FGM)“ Projekts der Loreto-Schwestern, Provinz Ostafrika. Vor dem Start der Kampagne für die Abschaffung der Frauenbeschneidung vor 12 Jahren unterrichtete sie an Hauptschulen sowie an kirchlichen Bildungszentren und Colleges. Gegenwärtig leitet Schwester Ephigenia das Projekt. Seit 1992 koordiniert sie auch das Lumko-Programm für die Länder in der AMECEA, der Association of Member Episcopal Conferences in Eastern Africa (Vereinigung der Bischofskonferenzen Ostafrikas). Das Programm sucht nach Wegen, Gläubigen ohne Kirchenamt die uneingeschränkte Teilhabe an Leben und Arbeit in der heutigen Kirche zu ermöglichen.

Download

Feldstudie zur Praxis der Weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) im heutigen Kenia / Field Study on Female Genital Mutilation (FGM) in Kenya Today / La mutilation génitale des femmes (MGF) au Kenya aujourd’hui – Enquête de terrain (PDF, 0.57 MB)
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