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Zur Lage der Menschenrechte im Senegal

© missio

Weibliche Genitalverstümmelung (FGM)

- Menschenrechtsstudie 46 -

Wie in vielen anderen afrikanischen Ländern ist FGM (Verstümmelung der weiblichen Genitalien) im Senegal weit verbreitet – am stärksten in der Region Fouta im Norden des Senegals sowie in den Regionen Kolda, Tambacounda und Vélingara im Süden.

Die Studie stützt sich auf die neuesten und fundiertesten Untersuchungsergebnisse, anhand derer die geografische Verbreitung der Praxis der Genitalexzision sowie ihre alters-, geschlechts- und volkszugehörigkeitsbezogene Verteilung ermittelt wurden. Darüber hinaus werden in der Studie die verschiedenen praktizierten Formen der Exzision sowie – untermauert von Erlebnisberichten – deren körperliche, psychische und gesellschaftliche Folgen für die Betroffenen untersucht.

FGM ist im Senegal tief in den Traditionen der ethnischen Minderheiten verwurzelt, die sie praktizieren. Ihr liegen Motivationen zugrunde, die charakteristisch für die sozialen, kulturellen und psychosoziologischen Milieus sind, in denen sie praktiziert wird. Mittlerweile gibt es zum Thema FGM unzählige Untersuchungen und Kampagnen, die ihre endgültige und restlose Abschaffung fordern.

Auch dank der vom Staat und den Organisationen der Zivilgesellschaft organisierten Kampagnen sowie der Haltung religiöser Gruppen, insbesondere der katholischen Kirche im Senegal, konnte die Verbreitung dieser unheilvollen Praxis inzwischen erheblich eingedämmt werden.

(2011)

Der Autor

Pierre Célestin Samba ist 34 Jahre alt. Er schloss die ISM (International Management School) in Dakar, Senegal, mit einem Diplôme d’Etudes Supérieures Specialisées in Human Resources Management sowie die University of Cheikh Anta Diop in Dakar, Senegal, mit einem PhD in Entwicklungssoziologie ab. Sein Forschungsthema lautete: „Local development versus decentralisation: a study of the rural community of Mont-Rolland“ (Lokale Entwicklung oder Dezentralisierung: Eine Untersuchung am Beispiel der Landgemeinde Mont-Rolland). Pierre Célestin Samba lehrte mehrere Jahre im Bereich Soziologie sowie Sozial- und Bildungspsychologie. Schwerpunkt seiner Lehrtätigkeit bildeten Themen wie Bürgerrechte, Menschenrechte, Demokratie und Frieden. Darüber hinaus forschte er zum Thema lokale Entwicklung und Dezentralisierung. Er koordinierte und leitete mehrere Entwicklungsprojekte. Gegenwärtig arbeitet er als Programmkoordinator für Caritas Sénégal. Im Rahmen dieser Tätigkeit ist er mit der Planung und Ausführung von Projekten in der Wasser/Abwasserentsorgung, Frauenförderung, Hungerhilfe, Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln, Landwirtschaftsförderung usw. befasst.

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Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) im Senegal (PDF, 0.66 MB)
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Female Genital Mutilation in Senegal (PDF, 0.66 MB)
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Mutilations génitales féminines au Sénégal (PDF, 0.66 MB)
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