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Inhalt

Zur Lage der Menschenrechte auf Papua-Neuguinea

Die Situation der Flüchtlinge aus West-Papua / Kulturelle Probleme und menschenrechtliche Fragen

- Menschenrechtsstudie 49 -

West-Papua, die westliche Hälfte der Insel Neuguinea nördlich von Australien, ist kein Gebiet, das bei uns noch Schlagzeilen macht. Anfang der 1960er Jahre war dies anders. Damals übernahm Indonesien das Mandat über die vormals niederländische Kolonie. Und damit begannen 1962 die Menschenrechtsverletzungen an der melanesischen Bevölkerung. Schätzungsweise hunderttausend Menschen wurden damals vom indonesischen Militär verschleppt und ermordet. Bis heute reden nicht nur die Papuas, sondern auch internationale Wissenschaftler in diesem Zusammenhang von Genozid.

Um den Repressalien zu entkommen, flohen vor allem in den 1980er Jahren Menschen über die Grenze in den östlichen Inselteil, nach Papua-Neuguinea. Darunter politische Aktivisten, die ihr Leben retten wollten, andere litten unter der Willkür und Gewalt von indonesischem Militär und Rebellen gleichermaßen, viele fühlten sich als Bürger zweiter Klasse im eigenen Land oder wollten internationale Aufmerksamkeit erreichen. Die meisten der insgesamt noch rund 20.000 Flüchtlinge fristen bis heute ohne jegliche Rechte ihr Dasein. Nur ein Bruchteil von ihnen lebt in einem offiziellen Flüchtlingslager mit minimaler Infrastruktur, die meisten Flüchtlinge haben sich am Rande der Dörfer entlang der Grenze eine Bleibe gesucht.

Für die Versorgung und die Rechte dieser Staatenlosen kämpft seit Jahren die katholische Kirche. Ein Anwalt der Flüchtlinge ist Gilles Côté, Bischof von Daru Kiunga, der miterlebt, wie die West-Papuas immer mehr unter Armut, Umweltzerstörung und Konflikten mit der lokalen Bevölkerung zu leiden haben. missio unterstützt diesen Einsatz und erinnert mit der vorliegenden Publikation an das Schicksal dieser bei uns vergessenen Menschen.

(2012)

Der Autor

Franco Zocca, geboren 1943 in Verona, Mitglied der Steyler Missionare, offiziell „Gesellschaft des Göttlichen Wortes“ (lat. Societas Verbi Divini; SVD) – Magister der Theologie (Päpstliche Universität Gregoriana, 1969), Doktor der Soziologie (Universität Trento, 1978). 1974 bis 1987 Arbeit in Indonesien, seit 1994 in Papua-Neuguinea. Leiter der Forschungsabteilung des Melanesischen Instituts in Goroka. Forschungsschwerpunkte: Kulturelle Faktoren als treibende oder hemmende Kräfte in der wirtschaftlichen Entwicklung Indonesiens; Mentalität der Jugend Papua-Neuguineas; Land und Kirchen in Papua-Neuguinea; Wandel der Religionszugehörigkeiten in Melanesien; Zauberei und Christentum in Papua-Neuguinea; Haltung der evangelischen Kirchen zur HIV- und Aids-Epidemie in Papua-Neuguinea; die Situation der Flüchtlinge aus West-Papua in Papua-Neuguinea.

Download

Zur Lage der Menschenrechte auf Papua-Neuguinea: Die Situation der Flüchtlinge aus West-Papua / Kulturelle Probleme und menschenrechtliche Fragen. (PDF, 3.25 MB)
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