Sie haben Javascript deaktiviert. Möglicherweise stehen Ihnen dadurch einige Features nicht zur Verfügung. Bitte aktivieren Sie Javascript.

Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihre Ansprechpartnerin

Katja Nikles

Katja Nikles ,
Referentin

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-366
Kontaktformular:
zum Kontaktformular
Solidarität mit bedrängten Christen Aktion Schutzengel - Für Familien in Not. Weltweit. Wir bauen ein Haus für Alle Glauben teilen. Weltweit.

Projektauswahl

Filterkriterien
.
missio im Web 2.0: Facebook, Twitter, Google+, Youtube, Instagram, Blog » Twitter » Instagram » Youtube » Blog » Google+ » Facebook

Inhalt

Ägypten

- Länderberichte Religionsfreiheit 2 -

Noch vor eineinhalb Jahren (2010; Anm. d. Red.) wurde Ägypten von Hosni Mubarak mit harter Hand regiert. Dann kam der arabische Frühling auch nach Ägypten. Dieser Aufbruch war mit vielen Hoffnungen verbunden. Mit der Hoffnung nach einem besseren Leben, nach Freiheit, nach Demokratie. Die säkularen Kräfte und die christlichen Kirchen hofften auch auf einen säkularen Staat. Sie hofften, eine neue säkulare Verfassung könnte erarbeitet werden. Und dann würden Parlaments- und Präsidentschaftswahlen durchgeführt. Der Islam würde nicht mehr Staatsreligion und die Scharia nicht mehr Hauptquelle der Inspiration der Rechtsetzung sein. Doch es kam anders.

Bitte beachten Sie:

Länderbericht Religionsfreiheit Ägypten: 2., aktualisierte Auflage
mehr lesen
.

Bei einem Verfassungsreferendum im März 2011 stimmte die überwältigende Mehrheit der Ägypter für baldige Parlamentswahlen. Damit war ein Wahlsieg der islamistischen Muslimbruderschaft zu erwarten, die in der Mubarak-Ära zwar verboten war, aber gut organisiert weiter existiert hatte. Die Parlamentswahlen haben Ende 2011, Anfang 2012 stattgefunden. Die Muslimbruderschaft und die radikal-islamistischen Salafisten haben zusammen 70,5 Prozent und damit 301 der insgesamt 427 Parlamentssitze erringen können. Was das für die Zukunft des Landes, vor allem aber auch für den säkularen Teil der Bevölkerung und die Angehörigen nicht-muslimischer Minderheiten – rund zehn Prozent der Bevölkerung sind Christen – bedeuten wird, kann momentan kaum jemand vorhersagen. Sicher ist auf jeden Fall, dass auch in der künftigen ägyptischen Verfassung der Islam als Staatsreligion und die Scharia als wichtigste Inspirationsquelle der Rechtssetzung genannt werden. Zu befürchten ist zudem, dass Religionsfreiheit eine noch geringere Rolle als vor dem Beginn des arabischen Frühlings spielen wird.

missio wird die Entwicklung in Ägypten aufmerksam verfolgen und weiterhin Akteure unterstützen, die sich für ein friedliches und respektvolles Miteinander der Religionen einsetzen.

Bibliographische Angaben

Otmar Oehring, Religionsfreiheit: Ägypten; in:
missio, Internationales Katholisches Missionswerk e.V. (Hg.),
Länderberichte Religionsfreiheit, Heft 2, Aachen 2012

ISSN 2193-4339
missio-Bestell-Nr. 600 502

Download

Länderbericht Religionsfreiheit: Ägypten | 2012 (PDF, 0.74 MB)
Icon: PDF
2., aktualisierte Auflage | 2013 (PDF, 0.86 MB)
Icon: PDF

Diese Seite erreichen Sie auch über die Kurzadresse
arrowmissio-hilft.de/lb2arrow

© 2009-2017 missio Aachen