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Irak

- Länderberichte Religionsfreiheit 22 -

Der Irak bringt sich seit 2003 der Weltöffentlichkeit durch blutige Anschläge immer wieder in Erinnerung. Dabei hatte die Invasion der Amerikaner und ihrer Verbündeten nicht nur das Ziel, das Unrechtsregime des Saddam Hussein zu beseitigen, das angeblich mit chemischen Waffen drohte, sondern wollte auch einen demokratischen, und damit auch friedlichen und zivilen Staat aufzubauen. Die neue politische Ordnung im Irak sollte dann auch Vorbild und Anstoß für demokratische Entwicklungen in der Region sein.

Doch zehn Jahre nach der Invasion und dem Fall des Regimes scheint der Plan gescheitert. Noch immer gibt es gewalttätige Auseinandersetzungen, hauptsächlich zwischen Schiiten und Sunniten. In letzter Zeit verschärfen sich die konfessionellen Auseinandersetzungen, von denen auch viele Minderheiten im Irak betroffen sind. Aufgrund der Verfolgung durch extremistische Islamisten, mangelnder Sicherheit und wegen fehlender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Aussichten haben etwa die Hälfte der Christen, genauso wie viele andere Minderheiten, das Land verlassen. Viele sind auch aus dem Zentral- und Südirak in den sichereren kurdischen Norden geflohen.

Der irakische Vielvölkerstaat hat sich zwar eine Verfassung gegeben, aber sie ist unpräzise und widerspruchsvoll. Erst die weitere Gesetzgebung und Rechtsprechung werden diese Spannungen auflösen können. Dies gilt auch für das Zusammenleben der verschiedenen Religionsgemeinschaften und die Religionsfreiheit. Die weitere Entwicklung wird missio aufmerksam beobachten und sich für ein friedliches und respektvolles Miteinander der Religionen und Konfessionen im Irak einsetzen.

Bibliographische Angaben

Prof. Dr. Harald Suermann, Religionsfreiheit: Irak; in:
missio, Internationales Katholisches Missionswerk e.V. (Hg.),
Länderberichte Religionsfreiheit, Heft 22, Aachen 2014

ISSN 2193-4339
missio-Bestell-Nr. 600 530

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Länderbericht Religionsfreiheit: Irak (PDF, 0.72 MB)
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