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Inhalt

Fünf Fragen an die Parteien zum Thema Religionsfreiheit

Am 24. September ist Bundestagswahl. Was sagen die Wahlprogramme und die Generalsekretäre/ Generalsekretärinnen der Parteien zum Thema "Religionsfreiheit und bedrängte Christen"?

Wir haben die Wahlprogramme von CDU/ CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Die Linke zur Bundestagswahl am 24. September 2017 für Sie gelesen. Was sind die Kernaussagen der Parteien zum Thema Religionsfreiheit? Sind bedrängte und verfolgte Christen für die Parteien ein Thema? Was sagen sie zum interreligiösen Dialog und über den Islam? Wie sehen sie das Verhältnis von Kirche und Staat?

Darüber hinaus haben wir fünf Fragen an die Generalsekretäre/ Generalsekretärinnen der Parteien zum Thema Religionsfreiheit gestellt.

Die Zusammenfassung der Wahlprogramme und die Antworten der Parteien auf unsere fünf Fragen finden Sie, wenn Sie das + Zeichen bei den einzelnen Parteien anklicken:

  • Kernaussagen zur Religionsfreiheit in Deutschland und der Europäischen Union

    Die Europäische Union als Wertegemeinschaft ist dem Schutz der Religionsfreiheit verpflichtet. Religionsfreiheit gehört zu den wichtigen und prägenden Grundrechten des Grundgesetzes. Religionsfreiheit gilt für Angehörige aller Religionen in Deutschland, soweit und solange dies mit der Rechtsordnung vereinbar ist.

    Hilfe für bedrängte Christen

    „Ein besonderes Anliegen ist uns der Einsatz für Millionen Christen, die in anderen Ländern wegen ihres Glaubens bedrängt und verfolgt werden. Wir werden künftig einen Sonderbeauftragten der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit berufen.“

    Stellenwert des interreligiösen Dialogs

    Angehörige aller Religionen werden zum interreligiösen Dialog und Einsatz für Deutschland ermutigt.

    Verhältnis von Kirche und Staat

    Die christlichen Kirchen leisten viel für gesellschaftlichen Zusammenhalt und sollen auch künftig unterstützt werden.

    Religionsfreiheit und Islam

    Unterstützung für einen friedlichen und integrationsbereiten Islam in Deutschland auf dem Boden des Grundgesetzes, der Verhandlungs- und Dialogpartner für Staat und Gesellschaft werden soll. Die Arbeit der Deutschen Islam-Konferenz soll fortgesetzt werden. Der Missbrauch des Islam für Terrorismus und Unterdrückung soll gemeinsam mit allen friedlichen Muslimen bekämpft werden. Ausweisung von Hasspredigern und Gefährdern.

    Ausführliche Zusammenfassung aus dem Wahlprogramm:

    Wir stellen Ihnen hier eine ausführliche Zusammenfassung aus dem Wahlprogramm zum Download bereit:

    Die Antwort der Parteien auf die missio-Frageaktion #waehltreligionsfreiheit:

    Wir haben die Generalsekretäre und Generalsekretärinnen um die Beantwortung von fünf Fragen zum Thema Religionsfreiheit gebeten. Hier finden Sie die Antwort:

  • Kernaussagen zur Religionsfreiheit in Deutschland und der Europäischen Union

    Der Begriff der Religionsfreiheit wird nicht ausdrücklich erwähnt. Respekt, Würde, Modernität, Weltoffenheit, Zusammenhalt, Gleichstellung und Chancengerechtigkeit sind grundlegende Werte, die unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sexueller Identität und über „kulturelle und religiöse Grenzen hinweg“ gelten sollen.

    Hilfe für bedrängte Christen

    Christen werden nicht ausdrücklich als Opfer der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten erwähnt. Die Spirale der Gewalt und des Staatszerfalls dort soll durch Strukturen der Machtteilung, religiöser Toleranz und stabiler, guter Regierungsführung durchbrochen werden.

    Stellenwert des interreligiösen Dialogs

    Das Wissen über Religionen und Kulturen sind wichtig für ein Miteinander und gegenseitigen Respekt. Ziel: Religions- und Ethikunterricht für alle Kinder, islamischer Religionsunterricht an staatlichen Schulen in deutscher Sprache von Lehrpersonal, das an deutschen Lehrstühlen ausgebildet wurde.

    Verhältnis von Kirche und Staat

    Kein Aussage.

    Religionsfreiheit und Islam

    Unterstützung für muslimische Gemeinden und Organisationen, wenn sie sich in Deutschland nach deutschem Recht gründen und die Grundordnung achten. Öffnung des „Religionsverfassungsrechts“ für diese Gemeinden und Organisationen. Null-Toleranz-Politik gegenüber Hasspredigern. Beratungs- und Präventionsarbeit gegen Radikalisierung stärken.

    Ausführliche Zusammenfassung aus dem Wahlprogramm

    Wir stellen Ihnen hier eine ausführliche Zusammenfassung aus dem Wahlprogramm zum Download bereit:

    Die Antwort der Parteien auf die missio-Frageaktion #waehltreligionsfreiheit:

    Wir haben die Generalsekretäre und Generalsekretärinnen um die Beantwortung von fünf Fragen zum Thema Religionsfreiheit gebeten. Hier finden Sie die Antwort:

  • Kernaussagen zur Religionsfreiheit in Deutschland und der Europäischen Union

    Freiheit, Gleichheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Geschlechtergerechtigkeit, Religionsfreiheit, Achtung der Menschenwürde, Menschenrechte, Toleranz und soziale Marktwirtschaft sind die Grundlagen der Europäischen Union. Religionsfreiheit beinhaltet Möglichkeit zur Religionskritik.

    Hilfe für bedrängte Christen

    Keine Aussage.

    Stellenwert des interreligiösen Dialogs

    Förderung des Dialogs zwischen den Religionen und denen, die religionsfrei sind. Religiöse Lehren, Praktiken und Traditionen dürfen kritisiert werden. Keine Duldung der Diskriminierung von Andersgläubigen oder von vermeintlich liberaleren Anhängern der eigenen Religion.

    Verhältnis von Kirche und Staat

    Neutralität des säkularen Staates gegenüber den Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften. Abschaffung des sogenannten Blasphemie- Paragrafen § 166 Strafgesetzbuch.

    Religionsfreiheit und Islam

    Islamische Gemeinschaften können und sollen als Religionsgemeinschaften im Sinne des Grundgesetzes anerkannt, Körperschaftsstatus erhalten und den Kirchen gleichgestellt werden, wenn sie die rechtlichen Voraussetzungen dafür erfüllen. Die Verbände DITIB, Islamrat, Zentralrat der Muslime und VIKZ erfüllen diese Voraussetzungen noch nicht. Ziel sind islamische Gemeinschaften, die ihren Glauben als Teil der offenen Gesellschaft leben, mit Imam*innen und islamischen Religionslehrer*innen, die an deutschen Hochschulen ausgebildet sind.

    Ausführliche Zusammenfassung aus dem Wahlprogramm

    Wir stellen Ihnen hier eine ausführliche Zusammenfassung aus dem Wahlprogramm zum Download bereit:

    Die Antwort der Parteien auf die missio-Frageaktion #waehltreligionsfreiheit:

    Wir haben die Generalsekretäre und Generalsekretärinnen um die Beantwortung von fünf Fragen zum Thema Religionsfreiheit gebeten. Hier finden Sie die Antwort:

  • Kernaussagen zur Religionsfreiheit in Deutschland und der Europäischen Union

    „Die Werte unseres Grundgesetzes (…) garantieren die Gleichberechtigung der Geschlechter, den Schutz von Minderheiten, die sexuelle Identität und die Religionsfreiheit, die auch umfasst, ganz frei von Religion zu leben oder sich satirisch mit Religionen auseinanderzusetzen.“ Abschaffung des sogenannten Blasphemie-Paragrafen § 166 Strafgesetzbuch.

    Hilfe für bedrängte Christen

    Keine Aussage.

    Stellenwert des interreligiösen Dialogs

    Keine Aussage.

    Verhältnis von Kirche und Staat

    Einsatz für die Gleichbehandlung von Kirchen-, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften.

    Religionsfreiheit und Islam

    Ablehnung eines generellen Verbotes der freiwilligen Verschleierung, soweit dies nicht im Einzelfall zur Identifizierung von Personalien oder nach dem Versammlungsrecht notwendig ist. Keine Toleranz für religiösen oder ideologischen Fundamentalismus. Keine Einflussnahme und Finanzierung aus dem Ausland religiöser Vereine und Einrichtungen. Forderung nach „Repression und Prävention“ gegen radikale Salafisten und religiösen Extremismus. Mehr Aufklärungsarbeit in Schulen, Moscheen, Jugendzentren, Internetforen und sozialen Netzen sowie Versammlungs- und Vereinsverbote, konsequente Strafverfolgung, Aus- und Wiedereinreisebeschränkungen für Gefährder.

    Ausführliche Zusammenfassung aus dem Wahlprogramm

    Wir stellen Ihnen hier eine ausführliche Zusammenfassung aus dem Wahlprogramm zum Download bereit:

    Die Antwort der Parteien auf die missio-Frageaktion #waehltreligionsfreiheit:

    Wir haben die Generalsekretäre und Generalsekretärinnen um die Beantwortung von fünf Fragen zum Thema Religionsfreiheit gebeten. Hier finden Sie die Antwort:

  • Kernaussagen zur Religionsfreiheit in Deutschland und der Europäischen Union

    Der Begriff der Religionsfreiheit wird nicht ausdrücklich erwähnt. „Wir wollen eine Europäische Union, in der Frauen und Männer wirklich gleichberechtigt sind und die Diskriminierung von Menschen wegen ihrer ethnischen Herkunft, ihres Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität ausgeschlossen ist.“ „Radikalisierte Bewegungen in fast allen Religionen setzen Gläubige und Nichtgläubige unter Druck und greifen im Namen der Religion Grundrechte an. Wir verteidigen die Freiheit der Gedanken, des Gewissens und Glaubens.“

    Hilfe für bedrängte Christen

    Keine Aussage.

    Stellenwert des interreligiösen Dialogs

    Keine Aussage.

    Verhältnis von Kirche und Staat

    Einsatz für die Trennung von Staat und Kirche sowie rechtliche Gleichstellung aller Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften.

    Religionsfreiheit und Islam

    Einrichtung einer unabhängigen Beobachtungsstelle „Extreme Rechte, Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“. Gegen Verbote von religiös motivierter Bekleidung. Forderung nach staatlicher Beratung von Menschen, die wegen ihrer Entscheidung gegen religiös motivierte Bekleidung, wegen eines Konfessionswechsels oder des Austritts aus einer Religionsgemeinschaft unter Druck sind.

    Ausführliche Zusammenfassung aus dem Wahlprogramm

    Wir stellen Ihnen hier eine ausführliche Zusammenfassung aus dem Wahlprogramm zum Download bereit:

    Die Antwort der Parteien auf die missio-Frageaktion #waehltreligionsfreiheit:

    Wir haben die Generalsekretäre und Generalsekretärinnen um die Beantwortung von fünf Fragen zum Thema Religionsfreiheit gebeten. Hier finden Sie die Antwort:

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