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Inhalt

Ausstellung Mutter Teresa "Spiritualität in Bild und Text"

Als einer von Wenigen durfte Karl-Heinz Melters Mutter Teresa und ihre Mitschwestern fotografieren. Entstanden sind einzigartige Momentaufnahmen von Menschen und Situationen. In der Fotoausstellung "Spiritualität in Bild und Text" erinnert missio an die „Ikone der Nächstenliebe“. Ausgewählte Aufnahmen des Fotografen Karl-Heinz Melters und Gebetstexte von Mutter Teresa laden dazu ein, der spirituellen Kraft Mutter Teresas nachzuspüren.

Karl-Heinz Melters: "Dies ist eine meiner letzten Aufnahmen von Mutter Teresa. Bei dieser Begegnung zeigte sie uns stolz ihr Telefon. Neben dem Oberbürgermeister war sie die Einzige in Kalkutta, die im Besitz eines einfachen, aber intakten Telefons war. Dieses einfache Telefon ist berühmt , sagte sie. 'Mit dem Telefon habe ich mit Gorbatschow, Clinton und Kohl telefoniert, die mir nach der Verleihung des Friedensnobelpreises gratulierten.' Nachdem ich viele Portraitaufnahmen von ihr gemacht hatte, gab sie mir lächelnd zu verstehen, dass es nun reichte." /
© Karl-Heinz Melters

„Lieber Jesus, [...], scheine durch mich hindurch und sei so in mir, dass jeder, mit dem ich in Verbindung komme, deine Gegenwart in mir spüren kann. Lass sie nach oben sehen und nicht länger mich sehen, sondern nur dich, Jesus!“

Mutter Teresa 1973 in Kalkutta, Indien.
© Karl-Heinz Melters

„Immer, wenn du jemandem ein Lächeln schenkst, ist das eine Tat der Liebe, ein Geschenk an jene Person, etwas Wunderschönes.“

© Karl-Heinz Melters

„Ich bete. Und durch mein Gebet werde ich eins mit der Liebe Christi und sehe, dass beten ihn leben, beten mit ihm lieben heißt, und das bedeutet, seine Worte wahr zu machen.“

Karl-Heinz Melters: "Das ist eines der ersten Bilder, welches ich von Mutter Teresa gemacht habe. Es zeigt sie früh morgens an der Pforte ihres Mutterhauses in der Circular Road in Kalkutta im Jahr 1973 über dem Türeingang steht ganz schlicht Mother Teresa . Sie schaut hinaus auf eine Schlange von Menschen, die empfangen werden wollen. Darunter viele Journalisten, die zum Teil von weither angereist sind. Aber sie winkte meine Kollegin und mich herein, während die anderen trotz ihrer Termine draußen bleiben mussten. Damit hatte Mutter Teresa wenig am Hut. Da konnte ein fester Termin stehen und ein Fernsehteam aus den USA oder England angereist sein, wenn sie nicht wollte, wollte sie nicht. Es war nicht leicht, mit ihr zu sprechen, es war schwer, sie zu besuchen und es war unmöglich, sie zu enträtseln." / Kalkutta, 1973
© Karl-Heinz Melters

„Aus eigener freier Wahl, mein Gott, und aus Liebe zu dir will ich bleiben und tun, was auch immer dein heiliger Wille mir zu tun heißen mag. Gib mir jetzt, in diesem Augenblick, Mut!“

Karl-Heinz Melters: "Ganz einsam sitzt Mutter Teresa frühmorgens in der Kapelle ihres Mutterhaus, betend und meditierend. Das Licht ist schummrig, von außen dringt ein unglaublicher Verkehrslärm herein. Doch Mutter Teresa ist tief in sich gekehrt und lässt sich nicht stören. Am meisten beeindruckt hat mich ihr unerschütterlicher Glaube." / Kalkutta, 1990
© Karl-Heinz Melters

„Um beten zu können, müssen wir lernen zu schweigen. Menschen, die beten können, sind Menschen, die das Schweigen lieben.“

© Karl-Heinz Melters

„Seid lebendiger Ausdruck der Güte Gottes: Güte in eurem Gesicht, Güte in euren Augen, Güte in eurem Lächeln, Güte in eurem warmen Gruß. Alle unsere Worte sind umsonst, wenn sie nicht aus der Tiefe unseres Herzens kommen.“

„Überall in der Welt herrscht großes Leid, ein schrecklicher Hunger nach Liebe. Beten wir mit den Kindern.“

Mutter Teresa kümmert sich um die Kriegswaisen in Äthiopien (1977).
© Karl-Heinz Melters

„Ich denke, das größte Geschenk, das wir einem Kind machen können, ist, das Kind fühlen zu lassen, dass es erwünscht, geliebt und geachtet ist."

© Karl-Heinz Melters

„Leidender Jesus, gib, dass ich dich heute und jeden Tag in der Person deiner Kranken erblicke; dass ich dir diene, indem ich sie pflege. Gib, dass ich dich sogar in der abstoßenden Maske des Zornes, des Verbrechens oder der Unvernunft erkenne und zu sagen vermag: ‚Mein leidender Jesus, wie gut tut es, dir zu dienen.’“

© Karl-Heinz Melters

„Mach uns würdig, Herr, unseren Mitmenschen in der ganzen Welt zu dienen, die in Armut und Hunger leben und sterben.“

Mutter Teresa betend im Kreis ihrer Mitschwestern.
© Karl-Heinz Melters

„Nimm dir Zeit zu denken. Nimm dir Zeit zu beten. Nimm dir Zeit zu lachen. Das ist die Quelle der Kraft. Das ist die größte Macht auf Erden. Das ist die Musik der Seele.“

© Karl-Heinz Melters

„Bedarfst du meiner Hände, Herr, damit sie an diesem Tag den Kranken und Armen helfen, die sie brauchen? Herr, ich gebe dir heute meine Hände.“

Karl-Heinz Melters: "Gegen sieben Uhr treten die Schwestern im Hinterhof des Mutterhauses in Kalkutta ihren Waschdienst an, um die Wäsche der Kranken und der Verstorbenen mit den bloßen Händen zu säubern." / Kalkutta, 1973
© Karl-Heinz Melters

„Wenn man dich in die Küche steckt, darfst du nicht denken, es sei eine stumpfsinnige Arbeit; für das Sitzen und Stehen, für das Kommen und Gehen und was man sonst noch macht, brauche man nicht viel Verstand. Gott wird eine Schwester nicht fragen, wie viele Bücher sie gelesen oder wie viele Wunder sie gewirkt hat. Er wird sie vielmehr fragen, ob sie ihr Bestes gegeben hat – aus Liebe zu ihm."

Karl-Heinz Melters: "Auf einer Reise von Kalkutta nach Bombay traf ich Mutter Teresa auf dem Flughafen. Sie sah mich, erkannte mich wieder und gab mir ein kleines Beutelchen, wo ein Rosenkranz und ein Gebetbuch drin waren. Das nahm ich mit ins Flugzeug und nahm neben ihr Platz. Ich hatte einen unheimlichen Durst und es kamen die herrlichsten Getränke vorbei, aber Mutter Teresa drückte mir den Rosenkranz in die Hand. Und statt meinen Durst mit einem kühlen Bier zu löschen, musste ich kräftig mitbeten." / Kalkutta, 1973
© Karl-Heinz Melters

„Bedarfst du meiner Stimme, Herr, damit ich an diesem Tag zu allen spreche, die dein Wort der Liebe brauchen? Herr, dir gebe ich heute meine Stimme.“

© Karl-Heinz Melters

„Herr, lass jede Schwester in der Person des Armen Jesus Christus sehen; je abstoßender die Arbeit oder Person sind, desto größer müssen auch ihr Glaube, ihre Liebe und ihre freudige Hingabe sein, wenn sie dir, unserem Herrn, in dieser jammervollen Verkleidung dient.“

Quellen:

Die Gebete von Mutter Teresa sind den folgenden Büchern entnommen:

  • Roswitha Kornprobst (Hg.): „Beten mit Mutter Teresa.“, missio / Butzon & Bercker Verlag, 2010.
  • Roswitha Kornprobst (Hg.): „Glauben mit Mutter Teresa.“, missio / Butzon & Bercker Verlag, 2007.
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