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Inhalt

Glaubenszeugen ...

... haben Gottes Wort als Licht für ihre Pfade (Ps 119,105)

Von den ausgearbeiteten Teilen des nachfolgenden Entwurfs können je nach Bedarf einzelne Bausteine oder aber alle Teile verwendet werden.

Vorschläge zum Einsatz z.B. in Früh-/Spätschichten, Wort-Gottes-Feiern, Eucharistiefeiern finden Sie in den Hinweisen für liturgische Bausteine.

Einbettung in das Kirchenjahr

Die vorliegenden liturgischen Bausteine können eingesetzt werden

  • in Feiern in der Zeit im Jahreskreis.
  • in Feiern im Advent, insbesondere auch in Rorate-Gottesdiensten.

zusätzlich benötigtes Material

  • missio-Kerze
  • missio-Impulskarten
  • Liedblätter
  • in der Adventszeit: kleine Kerzen für die Gemeinde

Lichtprozession

  • Einzug (Adventszeit: in dunkle Kirche) mit brennender missio-Kerze und Evangeliar
  • begleitend dazu
    - in der Zeit im Jahreskreis: z.B. gesungene Gegenwart-Gottes-Litanei (Gl 764), Lied „Komm in unsere Mitte, o Herr“, evtl. auch Taizé-Lied: „Aber du weißt den Weg für mich“
    - in der Adventszeit: Adventslied (z.B. „Menschen auf dem Weg durch die dunkle Nacht“)
  • in der Adventszeit: ist die Prozession vorn angekommen, wird von dort aus das Licht an die Gemeinde weitergeben (kleine Kerzen)

Einführung

für die Zeit im Jahreskreis

„Liebe Schwestern und Brüder,

mit brennender Kerze und Evangeliar sind wir in die Kirche eingezogen. Ein Sinnbild dafür, dass Gott mit uns unterwegs ist, dass Sein Wort uns ein Licht auf unseren Wegen ist. Spüren wir heute im Gottesdienst (oder: in dieser Gebetszeit,...) nach, was es heißt, einen Gott zu haben, der sich uns mitteilt, der uns Wegweisung für das eigene Handeln gibt und der uns seine liebende Gegenwart in allen Lebenslagen zugesichert hat.

„Gottes Wort ist ein Licht für meine Pfade“, unter dieses Leitwort aus Psalm 119 wollen wir uns heute stellen. Dabei sind wir nicht allein, wir haben viele Menschen an unserer Seite, die aus dem Glauben an Gottes Mit-uns-Sein leben und gelebt haben. An diesen Glaubenszeuginnen und Glaubenszeugen, seien sie nun bekannt oder unbekannt, können wir erkennen, wie Gott an uns Menschen handeln möchte. Erzbischof Ignatius Kaigama aus Nigeria ist solch ein Mann, von seinem Glaubenszeugnis wollen wir uns heute inspirieren lassen.“

für die Adventszeit

„Liebe Schwestern und Brüder,

mit brennender Kerze und Evangeliar sind wir in die Kirche eingezogen. Das Psalmwort, das auf der Kerze steht, deutet uns diese Prozession: Gottes Wort ist ein Licht für unsere Pfade!

Gerade jetzt im Advent, der Zeit des Wartens auf die Ankunft des Herrn, kann uns dieser Psalmvers eine Hilfe sein und uns zeigen, wovon diese Zeit geprägt ist: von unserem Warten.

Wir warten auf die Ankunft des Herrn und bereiten uns auf Weihnachten, auf die Geburt Jesu Christi vor. Wir warten darauf, dass Gott sich in das Dunkel der Welt begibt, um uns in der Menschwerdung Christi die frohe Botschaft vom Reich Gottes erfahrbar zu machen, um uns zu zeigen, dass letztlich nicht die Dunkelheit und der Tod siegen, sondern Licht und Auferstehung!

Aber der Advent ist auch geprägt von unserer inneren Vorbereitung. Wir bereiten uns für die Ankunft des Herrn vor, indem wir dem Ruf Johannes des Täufers folgen und umkehren. Wir wenden uns erneut dem zu, was von Gott gewollt und gut ist, was Leben ermöglicht und Gemeinschaft stiftet - So werden wir zu Wegbereiterinnen und Wegbereitern des Herrn.

Im heutigen Gottesdienst (bzw. in der heutigen Frühschicht...) werden wir einen adventlichen Menschen kennenlernen: Erzbischof Ignatius Kaigama aus Nigeria. Sein Leben und Handeln lassen sich ganz von dem Psalmvers „Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade“ her deuten. Für uns ist er einer der vielen Glaubenszeugen, die uns Mut machen und uns helfen, auch unser eigenes Leben aus dem Licht des Wortes Gottes heraus zu gestalten.“

Kyrie

  • Fortsetzung der Einleitung für die Zeit im Jahreskreis:
    „Aber zuvor wollen wir uns selbst und unser Leben in den Blick nehmen. Wir dürfen vor Gott treten, so wie wir sind. Dazu gehören unsere Stärken und leuchtenden Seiten wie auch die Dunkelheiten unseres Lebens und unsere menschliche Begrenztheit. (kurze Stille)
    Bitten wir deshalb Gott um Licht in unserer Dunkelheit und um die Weitung unserer Grenzen. Wir tun dies mit dem Text, der in der Gebetskarte „Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade“ abgedruckt ist.“
  • abwechselnd beten: linke – rechte Seite oder Vorbeter – alle
  • anschließend gesungenes Kyrie
  • Fortsetzung der Einleitung für die Adventszeit:
    „Und so bringen wir nun unser Leben vor den Herrn. Lassen wir ein paar Augenblicke der Stille einkehren und schauen auf die hellen wie auch die dunklen Seiten unseres Lebens – alles dürfen wir vor Gott bringen. Uns selbst dürfen wir vor Gott bringen, ganz so wie wir sind. (Stille)
    Bitten wir Gott um Licht für unser Leben und um die Weitung unserer eigenen Begrenzung en. Wir tun dies mit dem Text, der in der Gebetskarte „Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade“ abgedruckt ist.“
  • abwechselnd beten: linke – rechte Seite oder Vorbeter – alle
  • anschließend gesungenes Kyrie
  • Möglichkeit für die Adventszeit: Kyrie Gl 103

Gebet

Allmächtiger, ewiger Gott,
du erleuchtest alle, die an dich glauben.
Offenbare dich den Völkern der Erde,
damit alle Menschen das Licht deiner Herrlichkeit schauen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus,
deinen Sohn, unseren Herrn und Gott,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

MB 50

Schrifttexte

„Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade“ (Ps 119,105)

Ausschnitte aus dem sehr langen Psalm 119 sind im Gotteslob zu finden unter der Nummer 751 (mit dem Vers 105) oder auch unter der Nummer 750. Da der Vers 105 im Psalmgebet vorkommen sollte, bieten sich zwei Varianten an:

  • Entweder wird eine sehr kurze Fassung des Psalms gebetet = Gl 751,
  • oder es wird eine etwas längere Fassung gebetet, indem die Verse von Gl 750 und 751 im Zusammenhang gesprochen werden (d.h. ohne Doxologie „Ehre sei dem Vater...“ sowie ohne neue Antiphon / Kehrvers dazwischen).

Ablauf wäre hier also: Gl 750,1+2 (ohne Doxologie), Gl 751,2, Gl 750,1

Vorschläge für das Psalmgebet in unterschiedlicher Form:

  • Normale Form: Psalm wird wie in der Gemeinde gewohnt gebetet bzw. gesungen (linke-rechte Seite oder Vorbeter/-sängerin - alle)
  • Echopsalm: Vor der Doxologie („Ehre sei dem Vater...“) wird innegehalten, nach einer Zeit der Stille wiederholen die Betenden jene Verse / Worte, die sie besonders angesprochen haben, und sprechen sie laut aus. Der Psalm wird abgeschlossen mit der Doxologie und Antiphon/Kehrvers.
  • Klangpsalm: Nachdem der Psalm gebetet wurde, spüren die Betenden in Stille nach, welche Worte / Verse sie besonders angesprochen haben. Nach einer Weile liest ein Sprecher den ganzen Psalm vor, die Betenden sprechen mit ihm je die Verse / Worte mit, die sie persönlich angesprochen haben  der Klang ändert sich jeweils (mehrere Personen sprechen, Männer / Frauen,...). Der Psalm wird wie gewohnt abgeschlossen.

(Lesungstext je nach Kirchenjahr)

Bildmeditation

Je nach Gruppe kann die Bildmeditation unterschiedlich gestaltet werden:

a) Zeiten der Stille zum persönlichen Betrachten (Fragen hierfür anbieten) und Impulse durch eine Person (gelenkte Bildbetrachtung)

b) Punkt a) kann ergänzt werden durch Austausch mit einem Partner

c) Punkt a) oder b) kann ergänzt werden durch Mitteilung der Beobachtungen / Deutungen etc. in der Großgruppe

Hinweis: Wird das Bild mit etwas Abstand betrachtet, wirkt es viel klarer und die Konturen sind besser zu erkennen!

Einige Stichworte:

Farbe auf Stoff – collagenartig
Kreuzförmiger Bildaufbau durch weiße Farbe, Mittelpunkt des Kreuzes aber im unteren Bildabschnitt
untere Mitte des Bildes: goldgelbe Fläche umschließt Kreuzform (schalenartig?)
unten kräftigere Farben als oben, auch gröbere Materialstruktur, nur unten dunkelgrüne Flecken
warme Farben: gelb-orange-rot dominieren; weiß = Licht (-> Titel Lichtgeste) kommt von oben
dunkelgrüne Flecken -> erdhaft?
Verlauf des Bildes von oben nach unten immer „gröber“: Stoffstruktur wirkt oben feiner, Flecken schwirren im Raum, unten mehr größere, farblich abgesetzt
Licht strömt von oben bis unten in Gefäß oder bestimmte Sphäre (gelbe Farbe) ein
Licht bleibt immer durchsichtig, übertüncht nie alles  „dahinter“ normale Farbe
Deutungsmöglichkeit: Licht von oben kommt durch ausgebreitete Arme zu den Menschen

Einführung

„»Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade« - auf der Impulskarte, die von missio herausgegeben wurde, finden Sie außer dem Psalmwort ein Bild. Es stammt von dem Künstler Jörgen Habedank und trägt den Titel <Lichtgeste>.
Nehmen wir uns etwas Zeit, um dieses Bild genauer zu betrachten.“

Ablauf der Bildmeditation

1. Wahrnehmung

Als hilfreich erweist es sich, zu Beginn eine Zeit der Stille einzuplanen, in der das Bild in Ruhe betrachtet wird.

  • „Ich gehe mit den Augen auf dem Bild spazieren, nehme das Bild wahr. Ich schaue das Bild aus der Nähe an und halte es weiter weg, verändert sich etwas in der Wahrnehmung?“
  • „Was sehe ich? (Welche Formen, welche Farben nehme ich wahr, wie ist das Bild aufgebaut?)“
  • „Was löst das Bild bei mir aus? (Welche Empfindungen und Gefühle habe ich, welche Gedanken kommen mir, welche Fragen löst das Bild bei mir aus?)“

(evtl. Austausch darüber: erst mit Partner oder direkt in der Gruppe)

2. Informationen zum Bild

Künstler, Entstehungskontext, Material

(von Jörgen Habedank „Lichtgeste“, Kontaktdaten des Ateliers: Tel. 04122 / 9798300 oder art@joergenhabedank.de)

3. Deutung

Es ist möglich, dass direkt mit einem Partner oder in der Gruppe über die Bedeutung dessen gesprochen wird, was unter 1. genannt wurde. Denkbar ist auch, dass sofort im Anschluss an 2. von der durchführenden Person Deutungsmöglichkeiten vorgestellt werden. (evtl. mit Hintergrundmusik)

  • warme Farben
  • Lichteinfall
  • kreuzförmiger Aufbau
  • goldgelbe Schale?

4. Persönlicher Bezug

Am Ende der Bildmeditation steht eine Zeit der Stille, in der eine persönliche Reflexion möglich ist. Zwischen den Impulsen sollte jeweils eine kurze Stille gehalten werden.

In vertrauten Gruppen kann anschließend ein Austausch (mit einer Partnerin /einem Partner der eigenen Wahl) darüber stattfinden bzw. mit frei formuliertem Gebet abgeschlossen werden.

  • „Welcher Aspekt ist mir bei der Deutung des Bildes besonders wichtig geworden?“
  • „Ahne ich, weshalb mir gerade dieser Punkt so wichtig ist?“
  • „Gibt es etwas in meinem Leben (Situationen, Haltungen, Menschen...), das aktuell in Verbindung steht mit dem, was mich an dem Bild angesprochen hat?“
  • „Entdecke ich darin eine Botschaft Gottes an mich?“
  • „Gibt es etwas, wofür ich Gott danken oder worum ich Ihn bitten möchte?“
© Hartmut Schwarzbach / missio

Bezug zu einem Glaubenszeugen der missio- Ausstellung
ERZBISCHOF IGNATIUS KAIGAMA

Gedanken für die Zeit im Jahreskreis

»Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade«

Ein Mann, der diesen Psalmvers mit großer innerer Überzeugung beten wird, ist Erzbischof Ignatius Kaigama aus Nigeria.

»Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade«, das bedeutet für ihn: Gottes Wort gibt mir Wegweisung für mein Handeln, Gottes Wort ist der Grund für meinen Einsatz für Frieden in Nigeria.

In dem Land, in dem Religion immer wieder für politische Zwecke missbraucht wird, wo Muslime und Christen miteinander um Privilegien bestimmter Volksgruppen kämpfen, setzt sich Erzbischof Kaigama unermüdlich dafür ein, dass Menschen friedlich miteinander leben können.

Er tut dies nicht allein, sondern lebt zusammen mit muslimischen Partnern vor, dass unterschiedliche Religionen im Dialog stehen können. Mehr noch: Er predigt mit ihnen gemeinsam den Frieden und lässt sich dabei auch von Rückschlägen nicht entmutigen. Oft herrscht in Nigeria noch die Dunkelheit zunehmender Gewalt, und selbstgezogene Grenzen verhindern, dass die Menschen offen aufeinander zugehen. Doch Erzbischof Kaigama hält dagegen: „Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verdammen!“

Diese ermutigende Botschaft können auch wir uns zusprechen lassen: Gegebenes - wie die Situation des Landes Nigeria - muss man zunächst so akzeptieren, wie es ist, dann kann man versuchen, es von innen heraus zu verwandeln. Bischof Kaigama tut dies aus seinem Glauben heraus. Das Licht seines Glaubens, mit dem er auch andere Menschen zu überzeugen vermag, verändert nach und nach die Sicht- und Handlungsweisen der Leute und somit die Situation Nigerias.

»Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade« – nehmen wir das Glaubenszeugnis dieses Mannes mit in unseren Alltag und versuchen wir wie er, Schritt für Schritt unser Handeln von Gottes Wort ausgehen zu lassen. Dabei werden wir entdecken, dass Gott selbst es ist, der uns durch das Leben führt und der uns trägt.

anschließend evtl. Lied: Meine engen Grenzen ...

Gedanken für die Adventszeit

Zu Beginn unseres Gottesdienstes dachten wir kurz darüber nach, was uns der Psalmvers »„Gottes Wort ist ein Licht für unsere Pfade« im Advent aufzeigen kann:

Ein Mann, den wir als adventlichen Menschen bezeichnen dürfen, weil er darauf vertraut, dass sich Gott auch heute noch ins Dunkel unserer Zeit begibt, ist Erzbischof Ignatius Kaigama aus Nigeria. Er ist durch seine Friedensarbeit ein Wegbereiter des Herrn geworden, und an ihm können wir ablesen, wohin es einen Menschen führen kann, wenn er vertrauensvoll lebt, was der Vers aus Psalm 119 aussagt: »Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade«, das bedeutet für Erzbischof Kaigama: Gottes Wort gibt mir Wegweisung für mein Handeln, Gottes Wort ist der Grund für meinen Einsatz für Frieden in Nigeria.

In dem Land, in dem Religion immer wieder für politische Zwecke missbraucht wird, wo Muslime und Christen miteinander um Privilegien bestimmter Volksgruppen kämpfen, setzt er sich Tag für Tag dafür ein, dass Menschen friedlich miteinander leben können.

Er tut dies nicht allein, sondern lebt zusammen mit muslimischen Partnern vor, dass unterschiedliche Religionen im Dialog stehen können. Mehr noch: Er predigt mit ihnen gemeinsam den Frieden und lässt sich dabei auch von Rückschlägen nicht entmutigen. Oft herrscht in Nigeria noch die Dunkelheit zunehmender Gewalt, und selbst gezogene Grenzen verhindern, dass die Menschen offen aufeinander zugehen. Doch Erzbischof Kaigama hält dagegen: „Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu verdammen!“

Diese ermutigende Botschaft können auch wir uns zusprechen lassen (s.o.): Gegebenes - wie die Situation des Landes Nigeria - muss man zunächst so akzeptieren, wie es ist, dann kann man versuchen, es von innen heraus zu verwandeln. Bischof Kaigama tut dies aus seinem Glauben heraus. Das Licht seines Glaubens, mit dem er auch andere Menschen zu überzeugen vermag, verändert nach und nach die Sicht- und Handlungsweisen der Leute und somit die Situation Nigerias.

»Dein Wort ist ein Licht für meine Pfade« – nehmen wir das Glaubenszeugnis dieses Mannes mit in unseren Alltag und versuchen wir wie er, Schritt für Schritt unser Handeln von Gottes Wort ausgehen zu lassen. Dabei werden wir entdecken, dass Gott in unserer Zeit zu finden ist und dass Er selbst es ist, der uns durch das Leben führt und uns trägt.

evtl. Lied: Da berühren sich Himmel und Erde

Video zu Erzbischof Kaigama:

Fürbitten

„Oft scheint in unserer Welt die Dunkelheit übergroß zu sein. Vertrauen wir darauf, dass in ihr dennoch Gottes Licht scheint und schließlich über das Dunkel siegen wird, und bringen wir in diesem Vertrauen unsere Bitten vor den Herrn.

  • Barmherziger Gott, wir bitten für Menschen in schwierigen Lebenssituationen: für diejenigen, die unter Krankheit oder Arbeitslosigkeit leiden, die um einen geliebten Menschen trauern oder andere Krisen zu bewältigen haben. Lass sie Deine tröstende Gegenwart erfahren und Menschen finden, die sie auf ihrem Weg begleiten.
    Liedruf „Geh mit uns auf unserm Weg“ oder: Herr, erbarme dich
  • Gott, wir bitten Dich für alle Religionslehrer und Katecheten, die den jungen Menschen Dein Wort nahebringen. Hilf ihnen, für Deine frohe Botschaft eine zeitgemäße Sprache und Art der Verkündigung zu finden, damit die jungen Leute Dich kennenlernen.
    Liedruf „Geh mit uns auf unserm Weg“ oder: Herr, erbarme dich
  • Gott, wir bitten für uns, dass wir uns für Dein Wort öffnen, uns von ihm leiten lassen und so Dein Mit-Uns-Sein erfahren.
    Liedruf „Geh mit uns auf unserm Weg“ oder: Herr, erbarme dich
  • Gott, wir bitten Dich für die Menschen in Afrika und im Nahen Osten: Lass sie Wege der Versöhnung erkennen und dauerhaften Frieden finden.
    Liedruf „Geh mit uns auf unserm Weg“ oder: Herr, erbarme dich
  • Gott, wir bitten Dich für unsere Verstorbenen. Schenke ihnen das ewige Licht und die ewige Freude bei Dir.
    Liedruf „Geh mit uns auf unserm Weg“ oder: Herr, erbarme dich

Guter Gott, Du erleuchtest die Dunkelheit unserer Welt und schenkst uns den Heiligen Geist, durch den wir die für uns guten Wege erkennen. Dafür danken wir Dir und preisen wir Dich, heute und alle Tage unseres Lebens. Amen.“

Vater unser

Gebet / Segen

GOTT
Du schenkst uns täglich Dein Wort,
das uns den Weg weist
in ein Leben in Fülle.
Du schenkst uns Dein Wort,
das Licht bringt
in die Dunkelheiten unseres Lebens.
Du schenkst uns Dein Wort,
das Frieden ermöglicht
in uns selbst und mit anderen.

GOTT
Bewahre uns in Deinem lichten Frieden,
behüte uns auf unseren Wegen und
segne uns mit Deinem Wort:
Du,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Amen.

Liedauswahl

Klassische Kirchenlieder

  • GL 290 Gott wohnt in einem Lichte
  • GL 462 Zu dir, o Gott, erheben wir (v.a. Str. 2)
  • GL 614 Wohl denen, die da wandeln
  • GL 557 Du höchstes Licht, du ewger Schein
  • GL 668 Morgenglanz der Ewigkeit
  • GL 675 Christus, du Sonne unsres Heils
  • Für den Advent: mit Lichtthematik eignen sich besonders GL 110, 111, 113.

Neues Geistliches Lied

  • Da berühren sich Himmel und Erde
  • Du bist das Licht der Welt
  • Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht
  • Komm in unsre Mitte, o Herr...
  • Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht
  • Meines Herzens Dunkel wandle in dein Licht (Kanon)
  • Zeige uns den Weg, wenn der Morgen winkt
  • Für den Advent:
    Mache dich auf und werde Licht (Kanon)
    Menschen auf dem Weg durch die dunkle Nacht

Gesänge aus Taizé

  • Aber du weißt den Weg für mich
  • Dans nos obscurités (Im Dunkel unserer Nacht)
  • Jésus le Christ
  • Meine Hoffnung und meine Freude
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