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Feedback von Besuchern der Ausstellung "Glaubenszeugen"

"Was heißt es für Dich, Glaubenszeuge zu sein? Welcher missio-Glaubenszeuge hat Dich besonderns beeindruckt? Wie kannst auch Du Zeugnis von deinem Glauben geben?" Auf diese oder ähnliche Fragen haben Besucher der Ausstellung Antwort gegeben - und dadurch auch selbst ein Zeugnis ihres Glaubens!

"Die Ausstellung Glaubenszeugen hat mir sehr gut gefallen. Ich habe auch meiner Mutter davon erzählt, sie will es gern im Religionsunterricht einsetzen. Angesprochen hat mich besonders, dass gerade bei den Zeugen der Gegenwart in den Texten verständlich und in sehr authentischen Worten angesprochen wird, was ihnen der Glaube an Gott bedeutet, wie sie mit Gott leben bzw. wie sie für ihr Leben hieraus Kraft schöpfen. Besonders beeindruckt hat mich das Zeugnis von Zanele Mbambo, Südafrika, wie sie mit der HIV-Infektion durch Vergewaltigung weiterleben und sogar vergeben konnte. Aber auch viele andere fand ich eindrucksvoll, auch weil mir deutlich wurde, unter wie vielen großen Schwierigkeiten Menschen leben müssen und trotzdem Freude erleben und nicht aufgeben. Und ich fand gelungen, dass man am Ende selbst eingeladen wurde, auf der Tafel sein persönliches Glaubenszeugnis zu formulieren, quasi als Mit-Mach-Aktion."

Johannes (31), Mainz

"Für mich ist ein Glaubenszeuge jemand, der das, woran er glaubt, auch lebt und diesen Glauben auch in der Öffentlichkeit bekennt! Für mich persönlich heißt das, auch überzeugt „nein“ sagen zu können. Ich muss an eine Schulsituation denken, bei der ich als Schüler nicht mitmachen wollte, als ein Anderer einen Mitschüler fertig machte. Ich wusste, dass das Gott nicht will. Aber auch heute bei der Arbeit werde ich immer mutiger, wenn es sich ergibt, mit Leuten über ihren Glauben ins Gespräch zu kommen. Aber eben nicht in aufdringlicher Art und Weise, sondern wenn es sich ergibt, wenn das Thema dazu führt. Das tut dann beiden Seiten gut. Von diesen Situationen gibt es mehr als man denkt. Man muss nur wach dafür sein."

Bruno Alexander (32), Hahnheim

"Glaubenszeugen tragen keinen Zettel um den Hals, auf dem steht: „Ich glaube!“ Es sind für mich eher die Menschen, die mich fragen: „Warum bist du katholisch?“ Diejenigen, die nachfragen und dadurch von ihrer Suche nach Gott Zeugnis geben. Klar, man denkt ja zuerst an die Klassiker von Augustinus bis Mutter Theresa…. Aber diese fragenden Menschen geben ein Zeugnis davon ab, dass sie Interesse haben, aber ihr Glauben vielleicht verschüttet ist. Bei manchen Menschen sind es Schicksalsschläge, die einen vom Glauben abbringen, bei denen man nach dem Sinn dahinter fragt. Mit dieser Frage geben sie das Signal: „Erzähl doch mal…“ Ich sage dann oft, dass es nicht darum geht, den ganzen Tag zu beten. Ich sehe mich eher in einem ständigen Zwiegespräch mit Gott, weil ich mir seiner dauernden Gegenwart immer bewusst bin. Der Glaube ist das, was mich trägt, egal in welcher Situation meines Lebens. Es geht nicht darum, anderen den eigenen Glauben aufzudrücken, sondern offen zu sein für Fragen und authentisch darauf zu antworten."

Heike Breid (45), Fränkisch-Crumbach

"Eine sehr interessante Ausstellung, die aus unterschiedlichen Gesichtspunkten aus aller Welt zeigt, wie Menschen ihren Glauben, leben, lieben und verteidigen. Sehr gefallen hat mir also die globale Perspektive. Besonders spannend fand ich das Zeugnis von Erzbischof Ignatius Kaigama (Nigeria), der unter Einsatz seines Lebens frei auftritt und den Dialog als Licht in der Dunkelheit von Krieg, Terror und Zerstörung sucht und Hoffnung gibt.

Ein weiteres Glaubenszeugnis, was ich vielleicht persönlich ergänzen möchte, sind die Begrüßungsworte von Rainer Maria Kardinal Woelki (damals noch nicht Kardinal) anlässlich der Heiligen Messe im Berliner Olympiastadion, der ich beiwohnen konnte. Der Kardinal sagte mit Blick auf die manchmal schwierige Lage der Christen in der ostdeutschen Diaspora und in Anlehnung an das Motto des Papstbesuches: ,,Wo Gott ist, da ist Zukunft und eine andere haben wir nicht!''. Wie ich finde, ein Satz der sehr viel Wahrheit in sich trägt und vor allen Dingen klar macht: ,,unsere Hilfe ist (immer) im Namen des Herrn'' und das macht froh und gibt Hoffnung und Zuversicht und dadurch Sicherheit.

Kurzum: Die Glaubenszeugen sind für mich immer auch Zeugen der Hoffnung und das macht mich sehr gelassen und beruhigt mich, denn - und damit will ich auch zum Schluss kommen: ,,Er, der dich behütet, schläft nicht.'' (Psalm 121, 3)"

Clemens Wörner (20), Mainz

"Mir hat besonders gefallen, dass nicht nur die "großen" Heiligen dargestellt wurden, sondern ganz "normale" Christen und manche aus unserer Zeit. Jedes Glaubenszeugnis hat mich auf seine Weise beeindruckt, weil ich jedes für sich einmalig finde. Mein Glaubenszeugnis ist ein ganz franziskanisches: "Glauben ohne Taten ist wertlos." Letztendlich werden wir Christen ja an unseren Taten gemessen. Franziskus hat zuerst Kranke gepflegt, bevor er zu predigen begann."

Ulrike Ludy (51), Mainz

"Mich hat die missio-Ausstellung „Glaubenszeugen“ sehr angesprochen. Zunächst einmal rein äußerlich; wegen der hellen Stelen und der großen, ansprechenden Gesichter, die einem von Weitem bereits entgegenblicken und eine gewisse Neugier wecken. Auch die ausgewogene Aufmachung der Texte mit den Bildern hat mir gut gefallen. Die Stele über Schwester Raphaela Händler aus Tansania hat mich wegen des tiefen Alltagsbezugs besonders ermutigt. Sie wird zitiert mit dem Satz: „Die Arbeit mit meinen Schützlingen fordert mich jeden Tag neu heraus und ich frage mich immer, was ist der Wille Gottes? Gott schickt mir ja keinen Brief und auch keine SMS. Ich muss es selber herausfinden. Im Lauschen auf mein eigenes Herz, auf die Menschen um mich herum.“

Uns allen schreibt Gott ja eher selten bis nie Briefe oder SMS. Den Willen Gottes in meinem Alltag zu suchen und zu erkennen ist daher auch meine persönliche Herausforderung. Aber mindestens genauso herausfordernd ist es, ihn letztendlich zu tun. Ich habe wirklich die Sehnsucht einmal wie Jesus sagen zu können „Meine Speise ist es den Willen dessen zu tun, der mich gesandt hat“ (Joh 3,34).

Besonders in Schwierigkeiten, Situationen von Stress und Überforderung o.ä., erlebe ich das als eine äußerst große Herausforderung. Emotionen, Stimmungen und Gedanken lassen mich den Fokus, also Gott und seinen Willen, dann oft verlieren. Doch gleichzeitig sind es genau diese Situationen, in denen Gott mir besonders begegnen kann, weil meine Kraft in diesen Momenten versagt; seine hingegen beginnt dann erst richtig zu wirken. Zumindest, wenn ich mich darauf einlasse. Und das ist für mich dann die größte Herausforderung!"

Kathi Butenkemper (26), Mainz

"Die Unmittelbarkeit der konkreten und prägnanten Lebenszeugnisse dieser Ausstellung hat mich angesprochen und fasziniert. Hier bekommt der christliche Glaube Name und Gesicht! Insbesondere die positive Ausstrahlung der Gesichter hat über alle Worte hinaus eine ganz eigene Aussagekraft.

Spontan besonders angesprochen hat mich das Zeugnis von P. Kelly. Sie hat bekanntermaßen eine große Familie, Erfolg und vermutlich ausreichend finanzielle Absicherung; und doch hat sie erfahren, dass Gott viel mehr zu geben hat – ein Leben mit ihm die größte Erfüllung, das größte Glück bedeuten kann.

Diese Kraft des persönlichen Glaubenszeugnisses erlebe ich immer wieder – auch in meiner pastoralen Tätigkeit. Ich bin deshalb der Überzeugung, dass wir viele Menschen in unserer Gesellschaft auf diesem Weg noch mehr und ganz neu ansprechen könnten.

Denn wenn sie mitbekommen, dass einer Person in ihrem eigenen Lebensumfeld Gott und der Glaube so viel bedeuten, dass sie sich fröhlich und freimütig zu Ihm bekennt, macht das nachdenklich, neugierig, vielleicht sogar Lust und Mut, sich einmal selbst darauf einzulassen.

Darum wünsche ich mir, dass wir Christen mehr und mehr aus unserer weit verbreiteten „Sprachlosigkeit“ herausfinden bezüglich der Hoffnung, die uns erfüllt. Die Menschen haben ein Recht darauf, von Gott und seiner einzigartigen Botschaft an uns alle zu hören!"

Monika (50), Gemeindereferentin, Mainz

"Für mich ist jemand ein Glaubenszeuge, der heiligmäßig lebt und das auch ausstrahlt. Jemand, der sich nicht an die Maßstäbe dieser Welt anpasst und auf besondere Weise anders ist als die anderen."

Anonym (24), Westerwald

"Ein Glaubenszeuge ist jemand, der zu seinem Glauben steht, in allen Lebenssituationen. Jemand, der das spürt, was der Glaube im Leben ausmacht. Jeder hat in seinem Leben eine Berufung. Man kann für andere ein Glaubenszeuge sein, wenn man seine Berufung lebt und das die anderen auch sehen können! Zum Beispiel junge Leute, die sich für ihren Glauben engagieren. Genauso aber auch einfach Leute, die sonntags in die Kirche gehen und einfach da sind, vor Gott. Es gibt voll viele Leute, die einfach nur beten und deren Zeugnis man nicht sieht, das aber genauso wichtig ist. Ich finde es auch schon mutig, wenn ein Kind im Reliunterricht erzählt, dass es in die Kirche geht. Das ist heute einfach nicht mehr normal. Manchmal wird man auch schon darauf angesprochen, dass man ein Kreuz trägt."

Martina (26), Heidesheim

"Wer für mich ein Glaubenszeuge ist? Jemand, der seinem Glauben auch Taten folgen lässt. Jemand, der sich für das Reich Gottes mit Hingabe einsetzt. Genauso, wie Jesus so oft die Pharisäer kritisiert, die vermeintlich alles richtig machen, die aber nicht das leben, wovon sie reden. Jesus möchte von uns Taten sehen!"

Caroline (26), Laudenbach

"Um ein Glaubenszeuge zu sein, kommt es darauf an, einfach authentisch zu sein! Nicht viel reden, sondern es tun! Man muss im Alltag erleben, dass jemand gläubig ist….dass er / sie anders ist! Menschen, die die Liebe leben! Menschen, die öfter vergeben als es vielleicht andere tun, die es mit der Liebe ernst meinen! Heilige haben so gelebt, danach kann man sich ausrichten."

Steffi (27), Aalen

"Die dunkelhäutige Schwester (Ephigenia Gachiri) hat mich angesprochen mit ihrem fröhlichen Lächeln und ihrer motivierten Art. Auch den Spruch von Pauline Jaricot „Ich war nur das Streichholz, das das Feuer entzündete….“ finde ich auch klasse. Man ist eben NUR das Streichholz, aber eben immerhin. Man muss auch dafür offen sein, sich entzünden zu lassen."

Jana (31), Mainz

"Pauline-Marie Jaricot hat mich mit ihrem Zeugnis besonders angesprochen: „Ich war nur das Streichholz, welches das Feuer entzündete!“ Das hat mich beeindruckt, da sie sich in Freiheit dazu entschieden hat, alles für Gott zu tun! So konnte Er dann alles tun!

Grundsätzlich würde ich sagen, dass Gott ja für jeden von uns einen Masterplan hat. Dieser Plan ist im Zweifelsfall ziemlich gut, das Problem ist nur, dass die Menschen nicht auf seine Stimme hören. Aber: Wenn man sich dafür öffnet, kann man ein Werkzeug für Gott sein! Allerdings ein Werkzeug in Freiheit! Und wenn man sich für seinen Willen öffnet, dann will man das auch!

Das Streichholz, von dem Pauline-Marie Jaricot spricht, ist ein Sinnbild genau dafür! Gott ist das Feuer, der brennende Dornbusch, die immerwährende Flamme in der Seele! Sie (P-M Jaricot) hat einfach ihr „JA“ gesagt, das marianische „Fiat“, das „mir geschehe, wie du gesagt“."

Lukas (22), Friesenheim

"Die Ausstellung „Glaubenszeugen“ ist für mich ein toller Beitrag zum Jahr des Glaubens, das Papst Benedikt für dieses Jahr ausgerufen hat. Vielen Menschen fällt es heute schwer über ihren eigenen Glauben mit anderen ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung macht Mut, sich mit dem eigenen Glauben zu beschäftigen. Durch die tollen Beispiele von Menschen, die von ihrer Glaubensgeschichte berichten, fällt es einfacher auch von der eigenen Glaubensgeschichte zu erzählen. Und das Besondere ist, dass in der Ausstellung neben einigen sehr bekannten Glaubenszeugen auch ganz normale Menschen wie du und ich über ihren Glauben berichten. Das lädt ein, sich diesen Zeugnissen anzuschließen.

Und es wird einem klar: Wir sind nicht alleine mit unserem Glauben. Überall auf der ganzen Welt gibt es Menschen, die auch glauben. Das zeigen die ausgewählten Glaubenszeugen, die aus vielen verschiedenen Erdteilen kommen."

Lena (23), Münster

"Ein Glaubenszeuge ist für mich ein Mensch, der trotz innerer und äußerer Widerstände auf der Suche nach dem einen barmherzigen und guten Gott bleibt, wobei er diesen - seinen Glauben - alle Bereichen seines Lebens durchdringen lässt, sodass sein Handeln und Reden für seine Mitmenschen zum Zeugnis der Größe Gottes werden."

Hannah Hassanein (24), Mainz

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