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© Bernd Weishaupt/missio

Kardinal Dieudonné Nzapalainga, Zentralafrikanische Republik

Kardinal Dieudonné Nzapalainga lebt in einer der Krisenregionen dieser Welt. Er ist Erzbischof in der Zentralafrikanischen Hauptstadt Bangui, wo seit Jahren Bürgerkrieg herrscht. Sowohl Christen als auch Muslime werden dort Opfer willkürlicher Gewalt. Rund eine Million Menschen sind auf der Flucht, die Bevölkerung hungert. Kardinal Nzapalainga gibt die Hoffnung trotzdem nicht auf und handelt. Durch den Zerfall des Staates wächst ihm eine Aufgabe zu, die er nie gesucht hat, doch er erkennt: Es geht darum, das Evangelium mit dem Leben von heute zu bezeugen.

© Kindermissionswerk / Annette Funke

Als auf dem Höhepunkt der Gewalt die Menschen in Panik vor bewaffneten Milizen fliehen, öffnet er seine Kirchen. Flüchtlinge, Christen wie Muslime, finden Zuflucht, 10.000 allein auf dem Gelände der Kathedrale. Darunter auch der Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft Imam Omar Layama. Er kommt mit seiner Familie fünf Monate im Haus des Erzbischofs unter.

Zusammen mit dem Präsidenten der Evangelischen Allianz rufen sie eine Friedensinitiative ins Leben und reisen durch das Land. Wenn sie zusammen in einem Dorf auftauchen, ist dies ein Bild mit hohem Symbolcharakter. Ihre Mission: Versöhnung predigen in einem Land, in dem die Gewalt regiert. Gemeinsam suchen sie das Gespräch und Aussöhnung auch mit denjenigen, die vor Gewalt nicht zurückschrecken. Sie werben um Hilfe bei europäischen Regierungen und werden nicht müde zu erklären, dass dieser Konflikt kein Religionskrieg ist.

Nzapalainga begibt sich auch in riskante Situationen, etwa ins Kampfgebiet mitten unter die befeindeten Milizen. »Ich weiß, dass ich dort umkommen kann. Aber dies ist eine Entscheidung für das Leben – in der Nachfolge Christi, der sein Leben hingibt.« Sein Engagement ist für ihn selbstverständlich: »Es ist für mich eine große Freude, meinen Glauben zu bezeugen, weil der Herr mich hier und nicht woanders will.«

Lesen und sehen Sie über Kardinal Dieudonné Nzapalainga

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  • Zentralafrika

    Mutiger Einsatz für den Frieden

    Nach zwei blutigen Umstürzen in 2013 und 2014 herrschen in der Zentralafrikanischen Republik Chaos und Verzweiflung. Trotz einer Übergangsregierung und UN-Truppen bleibt die Sicherheitslage außerhalb der Hauptstadt Bangui katastrophal. Der Staat hat sich fast aufgelöst. Knapp 900.000 Zentralafrikaner sind auf der Flucht, davon 500.000 im eigenen Land. Der Konflikt hat bei den Menschen tiefe Verunsicherung, Angst und Misstrauen ausgelöst.

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