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Schwester Dr. Ruth Pfau, Pakistan

Fragen, staunen, mutig etwas riskieren, das ist Ruth Pfaus Weg heraus aus der Banalität und Gleichgültigkeit. 1929 in Leipzig geboren, erlebt sie den Schrecken des 2. Weltkriegs. Schließlich führen sie die Naturwissenschaften zu Gott. Der Aufbau der DNA-Kette, die Anatomie, die Schönheit einer Blume: Ruth Pfau ist überzeugt, das ist der Plan Gottes.

Sr. Ruth Pfau im Hindukush. © Uli Reinhardt / DAHW

In den Studienjahren erlebt sie das Glück der Liebe. Doch sie spürt, das Eigentliche muss darüber hinaus liegen. Schließlich tritt sie nach dem Medizinexamen in den Orden der „Töchter vom Herzen Mariä“ ein. Es ist ihr Weg: in der Nachfolge Christi leben, im Beruf stehen und sich engagieren, wo Not ist, mitten in der Welt. Bereits im Noviziat meldet Ruth Pfau sich für die Mission in Indien. Bei einem Zwischenstopp in Pakistan trifft sie auf Leprakranke und entscheidet sich zu bleiben. „Etwas tun, nicht irgendwann, sondern jetzt“, wird zu ihrem Lebensmotto. In einem Slum in Karachi beginnt Ruth Pfau ihre Lepraarbeit in einer Bretterhütte – in einem Land mit 97 Prozent muslimischer Bevölkerung, in dem Frauen massiv diskriminiert werden. Mit ihrem Team zieht sie in die entlegensten Dörfer und sucht die Infizierten. Durch ihr medizinisches und gesellschaftliches Engagement schafft sie es, der Lepra ihren Schrecken zu nehmen und findet auch politische Anerkennung. Die islamische Republik Pakistan verleiht der katholischen Ordensfrau den höchsten Zivilorden des Landes, ernennt sie sogar zur Ehrenbürgerin.

Die wachsende Gewaltbereitschaft in Pakistan und das nie endende Leid der Menschen stellen Ruth Pfau vor immer neue Herausforderungen. Oft ist sie frustriert. Doch immer fühlt sie sich getragen von der Liebe Gottes. Erst im Alter beginnt Ruth Pfau mit der Grausamkeit des Lebens zu hadern, das Gott den Menschen zumutet. Seine ihr so selbstverständliche Gegenwart fühlt sie nicht mehr. Und doch, sie stellt ihre Hingabe an Gott nie in Frage. Für Ruth Pfau gibt es kein Warum, nur die Erfahrung, durch eine Liebe beschenkt worden zu sein, die ihr Herz weit überschreitet. Eine Liebe, die vielgestaltig ist und dabei doch immer nur die eine bleibt.

Liebe kennt kein Warum

Interview mit der Lepraärztin Schwester Dr. Ruth Pfau (Pakistan)
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Lesen Sie hier mehr:

  • „Hinsehen, die Augen nicht verschließen“

    Sie führe „ein verrücktes, abenteuerliches, immer wieder in Frage gestelltes Leben“, sagt die Ärztin, Ordensfrau und missio-Projektpartnerin Ruth Pfau über sich. Seit mehr als einem halben Jahrhundert kämpft die 84-Jährige in Pakistan gegen Lepra und für die Armen. Sie ist eine der missio-Glaubenszeugen – eine Frau aus atheistischem Elternhaus, die sich mit 20 Jahren taufen ließ und im Alter existenzielle Fragen stellt.

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  • Dr. Ruth Pfau wird missio-Glaubenszeugin

    missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer: "Als Ärztin steht Ruth Pfau in Pakistan vielen Menschen in schwersten Krankheiten bei. Als Ordensfrau lebt sie aus der befreienden Botschaft des Evangeliums. So macht sie mit ihrem Leben den Menschen Mut, darauf zu vertrauen, dass Gott wirklich das Heil des Menschen will, auch wenn es Zeiten der Frustration und Verzweiflung gibt."

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  • Die Mutter der Leprakranken

    Vortrag der Lepraärztin Dr. Ruth Pfau in der Katholischen Hochschule Aachen

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