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Karfreitag auf den Philippinen

Römische Legionäre, Büßer im Kapuzengewand und ein Familienvater, der das Kreuz trägt - Karfreitagsprozession in Palo.

Palo ist eine kleine Stadt auf der Insel Leyte im Zentrum des philippinischen Inselstaates. Im November 2013 verwüstete der Taifun Haiyan große Teile der Insel, Tausende Menschen starben. Palo traf der Tropensturm mit voller Wucht, machte ganze Stadtteile dem Erdboden gleich. Auch die Kathedrale von Palo wurde schwer beschädigt. Der Wiederaufbau kam nur langsam voran. Doch heute stehen viele Gebäude wieder, auch die Kathedrale.

Bryan Pacheco spielt Jesus Christus. Vier Monate lang hat er sich dafür einen Bart wachsen lassen. © Hartmut Schwarzbach

Seit 1974 Jahren findet in Palo jedes Jahr eine große Karfreitagsprozession statt, rund 300 Einwohner spielen mit. Mehr als 80 Prozent der rund 100 Millionen Menschen auf den Philippinen sind katholisch.

Männer in Büßergewändern

Männer mit spitzen Kapuzen, engen Augenschlitzen und Büßergewändern nehmen barfuß an der Prozession teil, ähnlich wie bei den spanischen Karfreitagsprozessionen in Andalusien.

Die Philippinen gehörten über 300 Jahre zum Kolonialreich Spaniens. Auch heute noch ist der Inselstaat vom spanischen Katholizismus geprägt.

Manche Teilnehmer lassen sich Verletzungen zufügen, um Buße zu tun. © Hartmut Schwarzbach

Bryan Pacheco spielt Jesus Christus. Er hat sich eine Krone aus Stacheldraht auf das zottelige Jahr gesetzt. Zum siebten Mal trägt der dreifache Vater das Kreuz durch die Straßen von Palo. Vier Monate lang hat er sich für die Rolle einen Bart wachsen lassen.

Blutige Tradition

Einige Teilnehmer der Prozession geißeln sich in Erinnerung an das Leiden Jesu. Sie ritzen sich die Haut mit Rasierklingen auf, bis das Blut fließt. So wollen sie für ihre Sünden Buße tun oder Gott danken. Viele hoffen auch, dass sie so von Krankheiten verschont bleiben.

Es ist bereits mittags. Bei weit über 30 Grad im Schatten setzt sich die Prozession in Gang.

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