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Perlen des Lichts

Gebetsanliegen im Juni 2012 für Burundi

© Matthias Vogt / missio

Erlöse uns von dem Bösen, Herr, so beten wir.

Für die Menschen in Burundi heißt das: Von den Schatten der Vergangenheit, dem Trauma des Krieges, der Angst und Erniedrigung, dem Schmerz der verlorenen Kinder und dem erlittenen Missbrauch.

Erlöse uns von dem Bösen, Herr.

Lernen für den Frieden

Wegen seiner wunderschönen Berglandschaft gilt Burundi für viele als die „Schweiz Afrikas“. Doch von deren Friedlichkeit und Stabilität ist das kleine ostafrikanische Land weit entfernt. Von 1993 bis 2005 wütete in Burundi ein blutiger Bürgerkrieg, bei dem über 300.000 Menschen ums Leben kamen und mehr als eine Million Bewohner vertrieben wurden. Durch die wiederholten Kämpfe haben viele Jugendliche die Schule verlassen und kämpften in den verschiedenen paramilitärischen Gruppen. Als Kindersoldaten gerieten viele in die Knechtschaft, Kinderarbeit und Missbrauch sind weit verbreitet. Seit April 2009 gibt es keine Rebellenbewegungen mehr. Doch die Rückkehr vieler Flüchtlinge verstärkt auch die Armut im Land. Fast 60 Prozent der Bevölkerung haben kaum mehr als einen Euro am Tag zum Leben.

Nachdem der Friedensprozess angelaufen ist, versucht die Kirche überall im Land den Menschen neue Perspektiven zu schenken. Die Bene-Paulo Brüder von Bukeye etwa helfen Jugendlichen, die aus der Armee entlassen wurden, und anderen ungelernten Arbeitslosen mit einer handwerklichen oder technischen Ausbildung.

Das Charisma der Brüder-Gemeinschaft besteht darin, den Armen bessere Lebensumstände zu ermöglichen, indem sie einen Beruf erlernen können oder Lesen und Schreiben lernen. Sie leiten dazu eine technische Schule und ein Handwerkszentrum. Anfangs kamen die Schüler nur aus der näheren Umgebung und konnten abends wieder nach Hause gehen. Doch der gute Ruf der Ausbildung hat sich herumgesprochen und immer mehr Schüler kommen mittlerweile aus weiter entfernten Orten, für sie muss ein Internat eingerichtet werden.

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