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Inhalt

Perlen des Lichts

Gebetsanliegen im November 2012 für den Senegal

© Karl-Heinz Melters / missio

Jeder Schnitt ist der Schrei einer Seele, Herr.

Der Schrei eines Menschen, den du vollkommen geschaffen hast.

Einzigartig und schön.

Mach dieser Zerstörung ein Ende, Gott, du unser Schöpfer, und zeige mir, was ich dazu tun kann.

Dein Wille geschehe.

Verstümmeltes Leben

Der Senegal ist das westlichste Land Afrikas. Aufgrund des extremen Klimas und der fortschreitenden Wüstenbildung leiden viele Senegalesen unter Hunger und Armut. Vor allem junge Menschen wandern in die Städte ab oder riskieren ihr Leben auf der Flucht in das vermeintliche Paradies Europa. Gleichzeitig werden alte Traditionen weiter praktiziert. Die Genitalverstümmelung an Mädchen etwa wird trotz staatlichen Verbots in einigen Landesteilen weiterhin heimlich vorgenommen. Weltweit sind schätzungsweise 140 Millionen Mädchen und Frauen beschnitten. Zwei bis drei Millionen Frauen laufen pro Jahr Gefahr so an Leib und Seele verletzt zu werden.

Ordensschwestern haben es sich auch im Senegal zur Aufgabe gemacht, diese unmenschliche und gefährliche Praxis zu bekämpfen. Ein schwieriger Weg, denn viele halten daran fest, dass nur durch diesen traditionellen Ritus ein Mädchen zur Frau wird. Aberglaube und mangelnde Aufklärung verhindern, dass sie die schwerwiegenden physischen und psychischen Folgen der „Beschneidung“ erkennen. Die Ordensfrauen versuchen zunächst, das Vertrauen der Dorfgemeinschaften zu gewinnen. Dann klären sie über körperliche Zusammenhänge und gesundheitliche Folgen dieser Verstümmelung auf. Außerdem gründen sie Frauengenossenschaften, um diesen die Haus- und Feldarbeit zu erleichtern, und zeigen den Beschneiderinnen, wie sie anderweitig Lebensunterhalt für ihre Familien verdienen können.

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