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Perlen des Lichts

Gebetsanliegen im Juni 2013 für die birmesischen Flüchtlinge in Thailand

© Karl-Heinz Melters / missio

Es muss schrecklich sein, alles zu verlieren und in ein fremdes Land zu ziehen.

Verloren wären wir ohne dich, guter Gott, ohne die Menschen, die du uns schickst.

Damit wir unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht haben.

Flüchtlinge verlieren jeden Halt

Myanmar, einst dank seiner hohen Exportraten als „Reisschüssel Asiens“ bekannt, zählt heute zu den ärmsten Ländern der Erde. Unter der Regierung einer korrupten Militärjunta sind Armut und die Missachtung der Menschenrechte an der Tagesordnung. Eine der höchsten Flüchtlingsquoten Südostasiens ist die tragische Folge.

Täglich verlassen unzählige verzweifelte Menschen ihre Heimat Myanmar, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Thailand, der reichste der vier Anrainerstaaten, ist eines ihrer Hauptziele. Im „Land der Freien“ leben heute ca. 1,5 Millionen Flüchtlinge. Neben Myanmar gibt es auch von Laos aus einen Strom von Arbeitssuchenden, vor allem Frauen. Durch die „Illegalität“ haben sie kaum Zugang zu medizinischer Versorgung, da Krankenhäuser die Polizei informieren müssen, wenn Patienten ohne gültige Aufenthaltspapiere kommen. Etliche illegale Einwanderer sitzen im Gefängnis. Seit Jahren arbeitet der Flüchtlingsdienst der Jesuiten (JRS) auch dort und streitet für die rechtliche Anerkennung der Flüchtlinge.

Das Zusammenleben so vieler Menschen unterschiedlicher religiöser und ethnischer Herkunft bringt zwangsläufig politische, religiöse und soziale Spannungen. Daher bemüht sich der JRS auch um die örtliche Bevölkerung, da zum Beispiel die thailändischen Karen genauso arm und diskriminiert sind. Mittlerweile erstreckt sich die Hilfe auch auf Menschen, die in die Hauptstadt Bangkok geflohen sind und im fremden, städtischen Umfeld völlig verloren sind.

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