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Perlen des Lichts

Gebetsanliegen im August 2015 für Eritra

© Harald Suermann / missio

Herr, du hast uns wunderbar und vollkommen geschaffen.

Bewahre uns davor, dass andere Menschen unsere Körper, unsere Seelen oder Rechte verstümmeln.

Heile die Wunden, die wir anderen geschlagen haben.

Schwestern stärken die Rechte der Mädchen

Eritrea ist ein Staat am Roten Meer. Der zweitjüngste Staat Afrikas ist leider auch einer der weltweit ärmsten, denn neben den Folgen des Bürgerkrieges sorgt auch ein korruptes, autoritäres Regime dafür, dass die wirtschaftliche Entwicklung kaum vorankommt. Vor allem junge Menschen versuchen das Land zu verlassen, weil sie sonst zu einem praktisch unbefristeten Militärdienst eingezogen werden. Dies hat verheerende Folgen für die Landwirtschaft und das Handwerk, weil hier dann eine ganze Generation als Arbeitskraft fehlt. Seit der Unabhängigkeit im Jahre 1995 wird das Land von einer Militärdiktatur beherrscht, die die vier Millionen Einwohner unterdrückt und grundlegender Menschenrechte beraubt.

Zu den wenigen Hoffnungsträgern im Land gehören die Schwesterngemeinschaften, die vor Ort den bedrängten Menschen mit Rat und Tat beistehen. Ordensschwestern leiten Kindergärten und Grundschulen, kümmern sich um die Gesundheitspflege und besonders um die benachteiligten Mädchen und Frauen.

Obwohl viele Frauen gleichberechtigt im Kampf um die Unabhängigkeit auftraten, haben sie im gesellschaftlichen Leben noch viele Hürden zu nehmen. Nach wie vor wird Töchtern der Schulbesuch verweigert, sie werden früh verheiratet und sind dann völlig von ihren Männern abhängig. Besonders schmerzhaft: Obwohl die Beschneidung von Mädchen seit April 2007 gesetzlich verboten ist, wird sie immer noch angewendet. Es sind Ordensfrauen, die mit den Familien und Dorfältesten über diese brutale Verstümmelung und ihre Folgen diskutieren,damit diese Tortur aufgegeben wird, und die den Kindern im Ernstfall Zuflucht bieten.

Unterstützen Sie unsere Projekte in Eritra! Hier eine Auswahl:

  • Unter den Flüchtlingen sind immer mehr unbegleitete Kinder, die schlimme Erlebnisse verarbeiten müssen.
    Äthiopien

    Warten, dass das Leben beginnt

    Eritrea gilt als das Nordkorea Afrikas: Die Wirtschaft im Land stagniert. Das totalitäre Regime unterdrückt Meinungs- und Religionsfreiheit.. Mehr als 300.000 der fünf Millionen Eritreer sind bereits aus ihrer Heimat geflüchtet, unter ihnen immer mehr Alte und unbegleitete Kinder. Die meisten fliehen nachts zu Fuß über die Berge, in ständiger Angst vor den Grenzsoldaten, die noch auf sie schießen, wenn sie das sichere Nachbarland Äthiopien bereits erreicht haben. Dort haben in Mai-Aini 18.000 Eritreer Obdach gefunden.

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  • Einer der wenigen Hoffnungsträger in Eritrea ist die katholische Kirche. Die Schwesterngemeinschaft der „Kapuzinerinnen von Mutter Rubatto“ kümmert sich um die leidende Bevölkerung.
    Eritrea

    Den Menschen vor Ort Hoffnung geben

    Seit mehr als 50 Jahren stehen die „Kapuzinerinnen von Mutter Rubatto“ der leidenden Bevölkerung in Eritrea bei. Damit dies in Zukunft weitergeführt werden kann, möchte missio die Ausbildung von 21 jungen Ordensschwestern mit umgerechnet 19.500 Euro unterstützen. Bitte helfen Sie dabei!

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