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Inhalt

Perlen des Lichts

Gebetsanliegen im Mai 2016 für Indien

© David Sünderhauf / missio

„... ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben ...“

Niemand möchte sich gern eine Blöße geben. Doch das, was wir nur sprichwörtlich meinen, wird hier bittere Wirklichkeit.

Herr, schenke diesen Mädchen die Anerkennung und Würde, die sie als dein Ebenbild verdient haben.

Mädchen vor dem Leben als „Devadasi“ bewahren

Ihr Leben ist von klein auf vorherbestimmt, denn schon als Mädchen werden die „Devadasi“ der Göttin Yellama geweiht und mit Beginn der Pubertät müssen sie ihren Körper Männern höherer Kasten zur Verfügung stellen. Dieser „Devadasi-Kult“ wird immer noch praktiziert, obwohl diese Form der Prostitution in Indien seit 1982 verboten ist. Die Mädchen werden dabei einer Göttin geweiht, um ein krankes Kind vor dem Tode zu retten oder weil in der Familie immer wieder Töchter geboren werden. Mit dieser „Opferung“ erhoffen sich die Familien Gesundheit oder die Geburt eines Sohnes. Als junges Mädchen wird die „Devadasi“ so zum öffentlichen Eigentum.

Im indischen Bundesstaat Karnataka haben die Jesuiten mit ihrer „Jesuit Educational Society“ eine beispielhafte Aufklärungsarbeit begonnen. Mit viel Einfühlungsvermögen ermöglichen sie den Frauen und ihren Kindern Schulbildung oder eine Ausbildung.

In Bijapur wurde z.B. eine Schneiderwerkstatt eröffnet, in der die Frauen ein Handwerk erlernen, das ihnen andere Einkommensmöglichkeiten bietet. Inzwischen gibt es an mehreren Orten in der Region Bildungs- und Aufklärungs-Programme, um den Frauen einen Ausstieg aus der Prostitution zu ermöglichen und ihren Töchtern das gleiche Schicksal zu ersparen. Eine ehemalige Devadasi ist heute selbst Programmleiterin und das beste Zeugnis dafür, dass den Frauen ein neues Leben gelingen kann.

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