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Perlen des Lichts

Gebetsanliegen im Juni 2016 für Mali

© Matthias Vogt / missio

„... ich war krank und ihr habt mich besucht ...“

Wenn die Seele weint, fehlt den Trauernden oft jeder Lebensmut. Damit die inneren Wunden heilen können, werden Seelsorger gebraucht, die sich zuwenden und zuhören können.

Herr, schenke den Heilenden die Kraft, diese Lasten auszuhalten und mitzutragen.

Flüchtlinge erhalten seelische Hilfe

In Mali putschte im März 2012 das Militär gegen die Regierung, Hunderttausende flohen damals vor den Übergriffen. Viele Flüchtlinge sind durch ihre Erlebnisse schwer traumatisiert. Im Norden des Landes forderten Rebellen der Tuareg einen unabhängigen Staat und verbündeten sich dafür auch mit islamistischen Gruppen. Das brachte noch mehr Unruhen und politische Instabilität.

In der ohnehin bettelarmen Region fehlen Lebensmittel und vor allem Wasser. Deshalb verließen tausende Familien ihre Heimat in Richtung Niger, Burkina Faso und Mauretanien, insgesamt 470.000 Menschen waren auf der Flucht. Seit den freien Präsidentschaftswahlen im Juli und August 2013 kehren sie allmählich zurück. Nach monatelangen Verhandlungen wurde im Juni 2015 in Algier ein Friedensabkommen geschlossen. Nun geht es darum, so die Politiker: „nicht nur die Buchstaben umzusetzen, sondern die Köpfe und Herzen der Menschen zu gewinnen.“

Das wollen auch die Afrika-Missionare in Mali unterstützen. Einige haben sich in einem dreijährigen Kurs zu Trauma-Therapeuten ausbilden lassen. Sie werden nun in Seminaren mit Flüchtlingen arbeiten, damit diese ihre schlimmen Erfahrungen verarbeiten können. Dabei wird es auch darum gehen, die inneren Selbstheilungs- und Lebenskräfte zu mobilisieren. Die Erfahrungen zeigen, dass die Flüchtlinge besser über ihre Erlebnisse hinwegkommen, je früher mit der Aufarbeitung begonnen wird. Die Therapeuten begleiten sie auch noch nach der Rückkehr in ihre Heimatgebiete.

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