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Perlen des Lichts

Gebetsanliegen im Juli 2016 für Syrien

© Karl-Heinz Melters / missio

„... ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“

Bittere Wahrheit ist das für Menschen, die in die Fänge von Radikalen geraten.

Danke, Herr, für alle Opfer, die dennoch entschieden und mutig in ihrer Liebe zu den Menschen und im Vertrauen auf ein friedliches Miteinander bleiben. Schenke auch mir dieses Vertrauen.

Ort der Zuflucht – Ort der Zerstörung

Es war ein besonderes Kloster in der Wüste, 50 km von Damaskus entfernt: Deir Mar Musa wurde im 6. Jahrhundert gegründet, später aufgegeben und in den 1980er Jahren wieder aufgebaut. Christen und Muslime lebten dort in einer religiös-spirituellen Gemeinschaft. 2007 gründeten zwei Mönche als Ableger das Kloster Mar Elian. Hier förderten die Mönche durch ihr Zusammenleben den Dialog von Christen und Muslimen.

Dann begann der Bürgerkrieg und in manchen Gegenden haben radikale Islamisten, der „Islamische Staat“ (IS) und die Nusra-Front, die Macht übernommen. Sie vertreiben nicht nur christliche Syrer und Syrerinnen, unter ihren Opfern sind überwiegend gemäßigte Muslime, die sich für ein friedliches Miteinander der Religionen und Kulturen stark machen. Etwa 2,5 Millionen Menschen sind im Land auf der Flucht.

Das Kloster Mar Elian wurde für viele zur Zuflucht. Doch im Mai 2015 entführte der IS den Priester Jacques Mourad, der das Kloster leitet, zusammen mit einem Mitarbeiter. Nach mehrmonatiger Gefangenschaft gelingt ihm im Oktober gemeinsam mit anderen Christen die Flucht nach Homs. Geholfen haben dabei Muslime.

Pater Jacques ist trotz des Schreckens nicht entmutigt, er möchte den interreligiösen Dialog in jedem Fall fortsetzen. Doch den Ort dazu muss er noch suchen. Das Kloster aus dem 6. Jahrhundert wurde Anfang August 2015 von den IS-Kommandos mit Bulldozern völlig zerstört.

Unterstützen Sie unsere Projekte in Syrien! Hier eine Auswahl:

  • Syrien

    Kindern wieder Hoffnung schenken

    Ihre Spende hilft syrischen Diözesen, Kinder und Jugendliche, die schlimme Kriegserfahrungen machen mussten, einen Neuanfang zu ermöglichen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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  • Syrien

    Hilfe für Frauen und Kinder im Bürgerkrieg

    Ihre Spende hilft Flüchtlingsfrauen, Gewaltopfer und deren Kinder, die Opfer im syrischen Bürgerkrieg wurden. Ohne die Hilfe sind sie sich selbst überlassen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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  • Syrien

    Hoffnung für Menschen in Aleppo

    Ihre Spende hilft der maronitischen Kirche in Aleppo, wieder einen Ort für das Gemeindeleben herzurichten. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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  • Syrien

    Priesterausbildung trotz Bürgerkrieg

    Ihre Spende gibt jungen Männern die Chance, ihre Berufung als Priester zu leben. Sie tragen so dazu bei, dass Christen in Syrien eine Zukunft haben. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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  • Libanon

    Hilfe für irakische Flüchtlinge

    Pfarrer Rai betreut irakische Flüchtlingen im Libanon und braucht für seine Arbeit dringend ein Auto. missio möchte zusammen mit Ihnen dieses Projekt mit 10.000 Euro fördern. Bitte helfen Sie dabei!

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  • Syrien

    Im Bürgerkrieg in Syrien überleben

    Damit 140 junge Männer und Frauen ihre Ausbildung als Religionslehrer und Katecheten fortsetzen können, möchte missio mit Ihrer Hilfe das theologischen Institut St. Cyrill in Damaskus mit 12.000 Euro unterstützen. Bitte helfen Sie dabei.

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  • Syrian boys, whose family fled their home in Idlib, walk to their tent, at a camp for displaced Syrians, in the village of Atmeh, Syria, Monday, Dec. 10, 2012.
    Libanon

    Die große Not der Flüchtlinge im Libanon

    Der Libanon ist nur ein kleines Land im Nahen Osten mit vier Millionen Einwohnern. Doch dazu kommen derzeit 1,5 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus dem benachbarten Syrien und dem Irak, die vor dem syrischen Bürgerkrieg und der grausamen Gewalt der Terrormilizen des „Islamischen Staates“ (IS) geflohen sind. Viele der im Libanon gestrandeten Flüchtlinge sind Christen, die auf der Flucht vor dem IS nur ihr nacktes Leben retten konnten. Hunderte wurden getötet, gefoltert oder systematisch vertrieben.

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