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Perlen des Lichts

Gebetsanliegen im November 2016 für den Gazastreifen

© Silvia Kuhn / missio

„... ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“

Freiheit wird bei uns groß geschrieben. Doch wie lebt man auf begrenztem Raum? Wenn man dazu gezwungen ist oder freiwillig.

Danke, Herr, für den Mut dieser Ordensfrauen und ihre Treue zu ihrer Gemeinde.

Schwestern lehren, was Frieden heißt

Der Gazastreifen gehört zu den palästinensischen Autonomiegebieten und ist mit 1,7 Mio. Menschen eine sehr dicht besiedelte Region. Über die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als fünfzehn Jahre. Viele müssen schon früh zum Familieneinkommen beitragen, so sind ihre Aussichten auf eine gute Berufsausbildung gering.

Das Leben im Gazastreifen ist hart, denn die Bevölkerung ist von Lebensmittellieferungen abhängig, viele Häuser sind zerstört und die Stromversorgung ist häufig unterbrochen. Luftangriffe der israelischen Armee sind keine Seltenheit und so leben die Menschen in ständiger Angst. Drei „Dienerinnen des Herrn und der Jungfrau von Matará“ leben mit einer kleinen katholischen Gemeinde in der Pfarrei „Heilige Familie“. Die Ordensfrauen unterrichten Kinder und Jugendliche, betreuen Alte und Kranke.

Nur zwei Prozent der Palästinenser sind Christen, aber überall in der Region sind katholische Schwestern im Einsatz. Schwester Maria de Nazaret Vergara berichtet von ihrem Leben: „Die Menschen haben Angst. Gestern hatten wir Tag und Nacht Strom, dennoch drehten die Leute wegen der Angriffe das Licht ab. (...) Sie fühlen sich sicherer im Dunkeln. (...) Unser kleines Kirchengelände ist dafür bekannt, dass Gewalt – egal welcher Art – hier nicht akzeptiert wird. Hier wird Frieden gelehrt und wir arbeiten daran, ihn zu erreichen.“

Ihr Glaube und ihr menschliches Miteinander helfen den Christen, das schwierige Leben in dem besetzten Gebiet auszuhalten.

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