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Perlen des Lichts

Gebetsanliegen im Januar 2017 für Ruanda

© Fritz Stark / missio

Der lange Weg der Versöhnung

1994 geschah in Ruanda das Unfassbare. Mindestens 800.000 Menschen starben auf grausamste Weise während eines der blutigsten Völkermorde der Geschichte, der 100 Tage dauerte. Das brutale Morden der radikalen Hutu an der Tutsi-Minderheit und an denen, die bei dem organisierten Töten nicht mitmachen wollten, machte keinen Halt vor Nachbarn, Freunden, Angehörigen. Auch Vertreter der Kirche waren an den Morden beteiligt. Zurück blieb eine schwer traumatisierte Bevölkerung.

Als Elfjähriger hat Pfarrer Joseph Nayigiziki selbst die Hölle dieses Völkermordes miterlebt. Mehr als 20 Jahre später herrscht Frieden in Ruanda. Doch offene Wunden gibt es immer noch. Sie zu heilen, dieses Ziel hat sich Pfarrer Joseph Nayigiziki gesetzt. Mit 13 Jahren fasste er den Entschluss, Priester zu werden. Heute ist er Leiter der „Kommission für Gerechtigkeit und Frieden“, die Seminare zur Konfliktbewältigung anbietet. Hier finden Menschen Hilfe, um die traumatischen Erlebnisse des Genozids verarbeiten zu können. Täter und Opfer sitzen dabei oft nebeneinander.

Da soll eine Mutter dem Mann vergeben, der ihre Töchter und ihren Ehemann getötet hat. Es scheint unmöglich. Doch die Kirche in Ruanda geht mit den Menschen den schweren Weg der Versöhnung. „Um Verzeihung bitten ist nicht leicht, vergeben auch nicht, aber beides heilt Wunden“, diese Erfahrung hat der Seelsorger Joseph Nayigiziki gemacht. Staat und Kirche arbeiten in Ruanda an dem großen Projekt der Versöhnung und so sind viele Menschen auf einem hoffnungsvollen Weg in die Zukunft.

Gebet

Herr, du bist in die Welt gekommen, um uns Wege der Versöhnung zu zeigen.

Mit dir lernen wir aufeinander zuzugehen.

Und den schweren Schritt der Vergebung, den jeder von uns immer wieder wagen darf.

Denn du gehst mit.

Unterstützen Sie unsere Projekte in Ruanda! Hier eine Auswahl:

  • Ruanda

    Häuser für Witwen und ihre Kinder

    Ihre Spende hilft, dass die Witwen und Kinder endlich wieder ein Dach über dem Kopf haben. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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  • Ruanda

    Wassertank für Bildungshungrige

    Das Pilger- und Kongresszentrum in Kabuga hat sich zu einem bedeutenden Treffpunkt der katholischen Kirche in Ruanda entwickelt. Ihre Spende für den Bau einer Regenwasserzisterne sichert die Versorgung tausender Gäste. Für Ihre Unterstützung danken wir Ihnen von Herzen.

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  • Ruanda

    Trinkwasser auch in Trockenzeiten

    Ihre Spende hilft, die Menschen in Gikongoro auf einfache und effiziente Weise zuverlässig mit Trinkwasser zu versorgen, auch wenn der Regen ausbleibt. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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  • Ruanda

    Engel auf vier Rädern helfen Kranken

    missio möchte mit Ihrer Hilfe den Kauf des Autos für die „Soeurs des Anges“ mit 10.000 Euro fördern. Bitte helfen Sie dabei, damit schwer und unheilbar kranke Menschen ambulant und stationär angemessen gepflegt werden können!

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