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Perlen des Lichts

Gebetsanliegen im Oktober 2017 für Burkina Faso

© Hartmut Schwarzbach / missio

Vor der Zwangsehe geflohen und ausgegrenzt

Burkina Faso liegt in Westafrika und gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Es steht beim Entwicklungs-Index auf Platz 183 unter 188 Ländern. Fast die Hälfte der Bevölkerung muss mit höchstens einem Euro am Tag auskommen. Der Großteil ist jünger als 15 Jahre und vor allem die Mädchen haben es schwer. Denn Früh- und Zwangsehen sind in Burkina weit verbreitet.

Wegen einer Heirat oder Schwangerschaft brechen viele Mädchen den Schulbesuch ab, da die Familien dann nicht mehr bereit sind, die nötigen Gebühren zu bezahlen. Zwar tun Staat und Kirche viel, um Frauen und Mädchen zu fördern, aber sie bleiben die verletzlichste Gruppe der Gesellschaft.

Wer vor einer Zwangsehe flieht oder unverheiratet schwanger wurde, wird sofort aus dem familiären Leben und der dörflichen Gemeinschaft ausgeschlossen. Allein in der Erzdiözese Koupéla wurden über 100 dieser Mädchen von Katechisten in Pfarrgemeinden oder von Ordensschwestern aufgenommen. Meist haben sie nur das, was sie am Leibe tragen, keine finanziellen Mittel und keinen sozialen Halt. Aber diejenigen, die ihnen Zuflucht bieten, haben auch nur das Nötigste zum Leben. missio unterstützt diese Initiative daher auf mehreren Wegen: Mais, Reis, Bohnen und Öl werden für den täglichen Bedarf finanziert, die Mädchen werden seelsorglich betreut und lernen ein Handwerk wie die Herstellung von getrockneten Tomaten oder Seife. Außerdem werden Priester, Ordensleute und Laien im Dienst der Kirche geschult, damit sie in den Dörfern gegen die Praxis der Zwangsehen angehen und über die Rechte von Frauen aufklären können.

Gebet

„Eine Lilie unter Disteln ist meine Freundin unter den Mädchen“, heißt es so liebevoll im Hohelied.

Dabei werden Frauen in vielen Ländern wenig wertgeschätzt.

Gib, Herr, dass sich unser Mit-Leid im Mit-Tun gegen solche Entwürdigung zeigt.

Unterstützen Sie unsere Projekte in Burkina Faso! Hier eine Auswahl:

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