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Perlen des Lichts

Gebetsanliegen im Dezember 2017 für Libyen

© Karl-Heinz Melters / missio

Schwere Zeit für Christen

Sebha, eine Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern, liegt im Wüstengebiet der Sahara und ist eine Anlaufstelle für Reisende und Arbeitsmigranten, die aus den Ländern der Sub-Sahara nach Libyen einreisen. Die Region um die Stadt wird landwirtschaftlich genutzt, so dass auch viele arbeitssuchende Filipinos in die Gegend kommen. Seit dem Bürgerkrieg sind dort Milizen aktiv, was die Lage für die kleine katholische Gemeinde sehr gefährlich macht. Der Franziskaner Celso Larracas wurde 2014 in Sebha mehrfach Opfer von Überfällen durch Milizen, die er glücklicherweise ohne bleibende Verletzungen überstanden hat.

Libyen ist ein islamischer Staat, die Christen kommen überwiegend als Arbeitsmigranten von den Philippinen, aus Eritrea, Korea, Polen und den südlicheren Ländern Afrikas. Laut Gesetz dürfen sie ihre Religion frei ausüben, aber ihre Arbeitsverhältnisse sind häufig prekär, weil viele ohne Papiere im Land sind. Dazu kommen die Ausbeutung durch Arbeitgeber, eine schlechte Gesundheitsversorgung und kaum Unterricht für ihre Kinder.

Zur katholischen Gemeinde in Sebha gehören auch die Katholiken, die in Murzuk, Ghat und dem Oasengebiet Ubari leben. Teilweise liegen die Städte über 100 km auseinander. Bruder Hermilo Villason, ebenfalls ein Franziskaner, arbeitet als Arzt am zentralen Krankenhaus. Er wird von sechs Katechisten unterstützt, die den Religionsunterricht, seelsorgliche und soziale Aufgaben übernommen haben. Die Gemeindemitglieder sind dafür sehr dankbar und spenden sogar die Miete für das Pfarrbüro und den Raum für den Gottesdienst.

Gebet

Wir kommen aus aller Herren Länder und doch nur zu dem einen Herrn.

Denn Du, Herr, hast jeden von uns in dein Haus gerufen.

Wir finden Halt in der Gemeinschaft, die sich in deinem Namen trifft.

Danke, dass wir in deinem Namen Brüder und Schwestern sein dürfen.

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