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Inhalt

Solidarität unter Priestern - 40 Jahre PRIM

Bischof Michael Msanganzila, Tansania

16. August 2011

Die Idee des Aachener Priesters Heinrich Hillers war ebenso einfach wie wirkungsvoll: Mit einem freiwilligen Beitrag aus ihrem Gehalt sollten deutsche Geistliche ihre Amtsbrüder in den ärmsten Ländern Afrikas und Asiens unterstützen.

In den vergangenen zehn Jahren haben sie ihnen auf diese Weise mit 17 Millionen Euro geholfen. Jetzt feiert die Aktion PRIM (Priester helfen einander in der Mission) ihren 40. Geburtstag. Aber die Zahl der Priester in Deutschland ist rückläufig – und damit auch deren Spende.

Vor genau 40 Jahren hatte der Aachener Priester Heinrich Hillers eine Idee: Mit einem freiwilligen Beitrag aus ihrem Gehalt könnten deutsche Geistliche die Priester in den ärmsten Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens unterstützen. Eine Hilfe für die Mitbrüder, die nur wenig Geld haben, um zu wirken, um ihren Alltag zu bestreiten. Eine Initiative war geboren, die später zur Aktion „PRIM“ werden sollte („Priester helfen einander in der Mission“). Eine Solidaritätsbewegung, die sich schnell in allen deutschen Diözesen ausbreitete.

Bald griff die Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte gemeinsam mit missio, dem Internationalen Katholischen Missionswerk, die Idee auf – mit Erfolg, wie die Zahlen belegen: In den vergangenen zehn Jahren haben die Priester in Deutschland mehr als 17 Millionen Euro für ihre geistlichen Kollegen gesammelt. Dank dieser Einnahmen erhalten durchschnittlich 7.000 Priester in den ärmsten Ländern der Erde jedes Jahr Zuschüsse zum Lebensunterhalt.

Pierre Dione, Priester im westafrikanischen Senegal und Vorsitzender der dortigen Klerusvereinigung, weiß, wie wichtig PRIM für seine Mitbrüder ist – finanziell, aber auch spirituell. Dank PRIM sei es auch den Priestern aus entlegenen Diözesen möglich, sich zumindest ein bis zweimal im Jahr mit ihren Mitbrüdern zum Austausch zu treffen. Darüber hinaus komme der individuellen Hilfe durch PRIM große Bedeutung zu: „Es kommt vor, dass sich ein Priester erst dann ein Stück Seife oder ein Hemd kaufen kann, wenn PRIM es ermöglicht“, erzählt Pierre Dione. „Priester rufen gelegentlich bei mir an und fragen, wann denn wieder ‚la manne‛ ankomme (französisch für Manna, das Himmelsbrot, Anm. d. Red.). Wir nennen PRIM ‚la manne‛, weil es für uns ein großes Geschenk ist. Ein Geschenk des Himmels!“

Eine Hose, ein Stück Seife, die Versicherung oder die Kosten für ein Medikament – die Priester in den Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens benötigen die Hilfe aus Deutschland zum großen Teil für ihre persönlichen Bedürfnisse. In vielen Diözesen fließt zudem ein Teil der Spenden in einen Rentenfonds oder macht Fortbildungen möglich. Meist geht jedoch die finanzielle Unterstützung für den Alltag des Priesters mit dem Wirken in dessen Beruf Hand in Hand. Denn Priester sind nicht nur Seelsorger, sie sind Erzieher, Krankenpfleger, Sozialarbeiter, Katastrophenhelfer und Dorfentwickler. Pierre Dione weiß um die Priester im Senegal, die ihre PRIM-Beträge in Teilen an die Ärmsten weitergeben. An die Menschen, mit denen sie täglich leben und deren Sorgen und Nöten sie abhelfen möchten – aus ihrer Berufung heraus.

Die rückläufige Zahl an Priestern in Deutschland macht es jedoch immer schwieriger, die Geistlichen in den Ländern der Erde und deren Wirken mitzutragen. Spenden für PRIM werden weniger, die Beträge geringer. Dadurch können viele Priester und letztlich deren Projekte nicht mehr unterstützt werden.

Eine Tatsache, die Pierre Dione bedauert: „PRIM ist eine große und wichtige Hilfe für die Priester in der Welt.“ Darüber hinaus gebe PRIM ein „Zeugnis der Verbundenheit“ ab. „Ich bin sicher, dass unsere deutschen Mitbrüder im Priesteramt wissen, dass wir ihre finanzielle Hilfe nicht vergeuden, sondern letztlich dazu verwenden, um unser Priesteramt gut ausfüllen zu können“, sagt der Priester. Unterstützung bekommt der senegalesische Geistliche von Pfarrer Wolfgang Acht. Beheimatet im Bistum Aachen und somit in unmittelbarer Nachbarschaft zu missio, engagiert er sich seit vielen Jahren als Delegierter der Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte Deutschlands im Hilfswerk: „Diese wichtige Gabe wird zum Segen nicht nur für die Mitbrüder, sondern auch für die, zu denen sie gesandt sind. Aber wir wollen noch weitere Priester gewinnen, die ihrerseits etwas von dem geben, was sie haben, damit den Missionaren in Afrika, Asien und Ozeanien auch eine Unterstützung gegeben wird. Dieser kleine Beitrag gibt die Chance, dass die Priester in den Missionen etwas zu ihrem Lebensunterhalt bekommen können."

Senegal

Abbé Pierre Dione

Abbé Pierre Dione

PRIM ist eine große Hilfe für die Priester im Senegal. Die deutschen Priester geben damit ein wunderbares Zeugnis ihrer Verbundenheit mit uns. Es zeigt, dass wir als Christen miteinander durch den gemeinsamen Glauben an Jesus Christus verbunden sind. » mehr lesen

Tansania

Bischof Michael Msanganzila

Bischof Michael Msanganzila

Wir sind so dankbar für die Hilfe aus Deutschland. Wir haben keine Krankenversicherung und müssen unsere Arzt- und Medikamentenkosten selber tragen. Daher verwenden wir einen Teil der Gelder dafür und den übrigen Teil für unseren Unterhalt, denn das Gehalt reicht oft nicht.

Indien

Father Jijo Joseph

Father Jijo Joseph

Ich bin den deutschen Priestern sehr dankbar, die großzügig von ihrem Gehalt spenden, um mich und meine Amtsbrüder aus der Diözese Tezpur zu unterstützen. So konnte ich Bücher, religiöse CDs und Dias kaufen, die mir eine große Hilfe im Amt und bei meinen Aufgaben in den Dörfern sind.

Myanmar

Father Felix Soe Win

Father Felix Soe Win

Von ganzem Herzen danke ich Ihnen für Ihre großzügige Unterstützung. Mit drei Ordensschwestern und sechs Katechisten betreue ich rund 2100 Gläubige. Wir unterhalten ein Internat, und ich werde einen Teil Ihrer Spende für die Internatskinder verwenden, denn alle kommen aus ärmsten Verhältnissen.

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