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Senegalesische Priester wirken im Alltag - dank PRIM

Im Senegal ist der Priester Bezugsperson für die Gemeindemitglieder - und das weit über den Gottesdienst hinaus. © Fritz Stark

PRIM ist eine große Hilfe - auch für die Priester im Senegal, wie Abbé Pierre Dione berichtet. Der senegalesische Priester ist zugleich Vorsitzender der dortigen Klerusvereinigung. Er weiß, wie wichtig PRIM für seine Mitbrüder ist - finanziell und spirituell.

Denn die Kirche im Senegal ist jung. In den 1990er Jahren konnten die ältesten Pfarreien ihr hundertjähriges Bestehen feiern. Es ist zudem eine Kirche in der Minderheit. Laut offizieller Statistik sind 95% der Bevölkerung muslimischen Glaubens. So sind es besonders die Kirche und das kirchliche Leben, welche Momente der Begegnung zwischen Christen und Muslimen, zwischen reich und arm, möglich machen.

Priester bauen jetzt Gemüse an oder züchten Vieh

Aber die senegalesischen Priester sind arm und ihre Situation unsicher, wie Abbé Pierre berichtet. Viele kommen aus armen Familien. "Wir können nicht auf die Unterstützung unserer Familien zählen. Im Gegenteil, oft ist es die Familie, die erwartet, dass der Priester von Zeit zu Zeit die Familie unterstützt", erzählt er. Auch die Messintentionen bringen kaum Geld ein. Zudem kann die finanzielle Hilfe aus Rom für jede Diözese nicht alle Ausgaben für Lebensmittel, für den Unterhalt der oftmals einzigen Fahrzeuge einer Pfarrei, für die Wasserversorgung oder das Gehalt der Mitarbeiter decken.

Seit einigen Jahren versuchen viele Priester, sich andere Einkommensquellen zu verschaffen. So betreiben sie zum Beispiel in den ländlichen Gebieten Gemüseanbau, Obstanbau oder Viehzucht.

Oftmals gibt es in den Pfarreien nur wenige christliche Familien. Diese leben weit verstreut. Abbé Pierre Dione kennt die Herausforderungen: "In einer Pfarrei besaß ich einmal das einzige Auto der ganzen Gegend. Oft fuhr ich Kranke oder Schwangere nachts nach Kaolack ins Krankenhaus. So konnte es passieren, dass ich in einer Nacht gleich zweimal in die Stadt fahren musste. Das schlimmste dabei war, dass die Leute bei der Ankunft im Krankenhaus kein Geld hatten, um die notwendigen Gebühren zu bezahlen. Dann war ich gezwungen, Geld für Sprit und Medikamente aufzutreiben."

PRIM lindert auch die Nöte der Gemeindemitglieder

Dank PRIM können Priester im Alltag weiter wirken. Auch die individuelle Hilfe ist wichtig. So kommt es vor, dass sich ein Priester erst dann ein Stück Seife oder ein Hemd kaufen kann, wenn durch PRIM Geld zur Verfügung steht. Und PRIM macht es Priestern aus entlegenen Diözesen möglich, sich zumindest ein bis zweimal im Jahr mit ihren geistlichen Kollegen zum Austausch zu treffen.

"Die deutschen Priester geben damit ein wunderbares Zeugnis ihrer Verbundenheit mit uns", sagt Abbé Pierre. "Dies hat auch für meinen Glauben eine große Bedeutung. Es zeigt, egal ob wir in Deutschland, Frankreich oder im Senegal leben, dass wir als Christen miteinander durch den gemeinsamen Glauben verbunden sind."

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