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Hildegard Hermanns

Hildegard Hermanns ,
Stiftungsmanagerin Stiftung pro missio Aachen

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-470
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+49 (0)241 75 07-61-470
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Inhalt

Interview

Humanes Bauen als Voraussetzung für humanes Leben ist dem Gründer der Kastell-Stiftung, Dr. K.-W. S., ein - aus seiner Tätigkeit in Brasilien resultierendes - besonderes Anliegen. Der Ingenieur und ehemalige erfolgreiche Unternehmer will den Ärmsten nicht nur ein Dach über dem Kopf geben, sondern gemeinsam mit missio die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig verbessern.

© Hartmut Schwarzbach / missio

Partner auf Augenhöhe

Warum engagieren Sie sich besonders für missio-Projekte?

Die Erkenntnis, dass eine Stiftung, die nur ehrenamtlich geführt wird, keine eigenen (Bau-)Projekte in Entwicklungsländern erfolgreich durchführen kann, ist leider erst langsam gereift. Um das zu bewirken bedarf es nämlich professioneller Hilfe, die nur seitens verschiedener spezieller Hilfswerke gegeben ist. Diese sind dann Ihrerseits wieder auf möglichst längerfristige enge Kontakte zu entsprechenden Institutionen in den Entwicklungsländern selbst angewiesen, wenn denn ein Projekt möglichst korruptionsfrei (also kostengünstig! und zu den vorher fixierten Gesamtpreisen) durchgezogen werden soll, und dann nicht nur effektiv auch fertig gestellt wird, sondern schließlich für den vorgesehenen gemeinnützigen Zweck nachhaltig genutzt werden soll.

Die Orientierung der Hilfswerke ist unterschiedlich. Die Ziele von missio sind nahezu deckungsgleich mit den Zielen der Kastell-Stiftung. Und wenn das gegeben ist, kommt es darauf an wie der Kontakt mit der betreuenden Person (in diesem Fall Frau Hildegard Hermanns ) „funktioniert“.

Bei meinem Kontakt mit missio habe ich mich von Anfang an gut beraten und als Partner auf Augenhöhe gefühlt. Die Mitarbeiter hatten auf alle meine Fragen eine Antwort und überzeugten mich mit einer soliden Projektplanung, ihrer Erfahrung und einem sehr verantwortungsbewussten Einsatz der Mittel. Es wurde ganz offen kommuniziert und wenn es Probleme gab, haben wir gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Die Kastell-Stiftung hat seit 2014/15 mehrere missio-Projekte gefördert, die inzwischen einer Vollendung entgegengehen. Mit ihrer Unterstützung konnte missio beispielsweise jetzt 20015/16 ein Schwesternkonvent in Indien und ein Dorf für benachteiligte Kleinbauern in Pakistan initiieren.

© Projektpartner / missio

Warum haben Sie aus den bereits von uns vor- ausgesuchten und Ihnen in 2015 vorgeschlagenen Projekten gerade diese beiden Projekte gefördert?

Wenn die Voraussetzungen stimmen (z.B. Baupläne und Baukosten-Relationen) geht es nicht nur darum, den Ärmsten der Armen wenigstens ein Dach über dem Kopf zu geben. Es ist der ganzheitliche Ansatz von missio, der mich überzeugt. In Pakistan sind Christen eine bedrängte Minderheit, die unter sozialer Ungerechtigkeit, religiöser Diskriminierung und fehlenden Bildungsmöglichkeiten leiden. Durch den Häuserbau sollen wir 45 christlichen Familien die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben geben. Endlich haben sie einen kleinen Platz, der ihnen gehört, wo sie keine Leibeigenen sind, ihre Kinder in Würde aufwachsen und sie in einer Gemeinschaft leben können, die ihnen Schutz und Halt gibt.

Die Kastell-Stiftung möchte dieses Projekt allerdings durch ein Schul- und Begegnungszentrum erweitern, auf dessen Unterlagen (Pläne und Kosten) wir derzeit noch warten. Auch bei dem Schwesternkonvent in Indien ging es ja nicht allein um die Schaffung von Wohnraum. Es war mir wichtig, dass die Schwestern nahe bei den Menschen sein können, um so mehr als nur materielle Hilfe zu bewirken.

Vom Wunsch zu helfen bis zur Realisierung ist ein weiter Weg. Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit missio erlebt?

Die Betreuung durch Frau Hermanns war ausnehmend gut. Unsere Wünsche wurden stets respektiert. Kastell wurde detailliert in die Planungen miteinbezogen und über den Stand der bereits laufenden Projekte informiert. Der verantwortliche Umgang von missio mit unseren Kastell-Fördergeldern wurde für mich beispielhaft deutlich an einem mit viel Mühe und Zeitaufwand betriebenen Planungs- und Finanzierungsaufwand eines großen Bauprojektes für Straßenkinder in Cebu (Phillipinen). Hier erfolgte ein sofortiger Stopp als die Stadt-Politik das Projekt nicht im Sinne der Förderer sondern nach ihren politischen Motiven nutzen wollte.

So bin ich denn sicher, dass die Kastell-Projekte heranwachsen und dass unsere Spenden in Richtung humanes Wohnen humanes Leben wenigstens ein klein wenig in dieser unserer Welt bewegen.

© Projektpartner / missio

Bauen für die Ärmsten

Ohne die großzügige Unterstützung von Großspendern wie die Kastell-Stiftung wäre eine Realisierung mancher Projekte nicht möglich.

  • Dank des neuen Schwesternkonvents in Bhitaha, Indien, sind die „Sisters of the Handmaids of Mary (H.M.)“ mit ihren Bildungsangeboten für Mädchen und Frauen noch näher an den Menschen und stärken den Zusammenhalt der Gemeinschaft.
  • In Faisalabad, Pakistan, entstand in Zusammenarbeit mit der katholischen Organisation „Concern-lane Alliance for Rural Areas“ (CLARA) ein ganzes Dorf mit 45 Häusern und einer Schule für sozial benachteiligte Familien. So können die Kleinbauern ihr Land nicht nur besser bewirtschaften und sich auf Dauer eine menschenwürdige Existenz aufbauen, sondern entgehen auch der Gefahr der Enteignung und Inbesitznahme durch Großgrundbesitzer.

Möchten auch Sie ein Projekt mit uns umsetzen, sprechen Sie mich bitte an.

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