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Mit seiner Reise nach Myanmar und Bangladesch will Papst Franziskus für Versöhnung werben. © www.vatican.va

Papstreise nach Myanmar & Bangladesch im Zeichen der Versöhnung

Myanmar und Bangladesch werden immer wieder von ethnischen, religiösen Konflikten und verheerenden Naturkatastrophen erschüttert. Er bringe "eine Botschaft der Versöhnung, des Verzeihens und des Friedens", erklärte Papst Franziskus kurz vor seiner Reise nach Myanmar und Bangladesch - und setzt damit ein Zeichen.

24. November 2017

In Bangladesch kommt es während der Monsunzeit oft zu Überschwemmungen und Erdrutschen mit zahlreichen Todesopfern. In Myanmar flohen in den vergangenen Monaten Tausende Rohingyas vor der Gewalt in ihrer Heimat Myanmar ins benachbarte Bangladesch.

Die beiden offiziellen Logos der Reise nach Myanmar und Bangladesch.

Friedensstifter

Die Reise des Papstes nach Myanmar steht unter dem Motto "Liebe und Frieden", das Leitwort des anschließenden Besuchs in Bangladesch lautet "Harmonie und Frieden". Minderheiten in beiden Ländern haben oft einen schweren Stand und sind vielfach Diskriminierung und Verfolgungen ausgesetzt.

Kleine Kirche – großer Einsatz

Die Christen bilden im mehrheitlich buddhistischen Myanmar nur eine kleine Gruppe. Doch trägt die katholische Kirche - lediglich ein Prozent der Einwohner von Myanmar ist katholisch - in Bereichen Gesundheitsversorgung und Bildung einen bedeutenden Teil zur Entwicklung des Landes bei, besonders auch für viele Menschen, die ansonsten kaum Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben hätten.

Mädchen in Myanmar werden immer wieder Opfer von Menschenhändlern. © Anne Knörzer / missio

missio-Projektbeispiel Myanmar: Hilfe für junge Frauen und Mädchen

Die Lebenssituation von Mädchen und jungen Frauen in Myanmar ist extrem schwierig. Anstatt die Schule zu besuchen, sind viele gezwungen, zum Unterhalt der Familie beizutragen. Oft werden sie Opfer von Missbrauch und Menschenhandel. In ihrem beruflichen Bildungszentrum fördern die Schwestern vom Guten Hirten junge Frauen.

Ausbildung im Bildungszentrum

Die Ordensfrauen, die viel Erfahrung in der Arbeit mit Mädchen und Frauen in schwierigen Lebenssituationen haben, eröffneten im Erzbistum Mandalay in Nordmyanmar ein berufliches Ausbildungszentrum. Dort planen sie, in den kommenden drei Jahren 150 Teilnehmerinnen eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen. Dabei werden die Familien und Dorfgemeinschaften der Mädchen einbezogen, um die Reintegration zu fördern und zukünftigem Missbrauch vorzubeugen.

missio-Projektbeispiel Bangladesch: Nothilfe für Opfer des Monsuns

Verheerende Regenfälle und Überschwemmungen sind für die Menschen in Bangladesch keine Seltenheit. Doch im Sommer 2017 traf es den nördlichen Teil des Landes wieder besonders hart. Viele Hütten sind zerstört. Die Ernte auf den Feldern ist vernichtet, das Vieh ertrunken.

Bangladesch ist immer wieder von Überschwemmungen betroffen. © Projektpartner / missio

Ethnische Minderheiten an den Rand gedrängt

Das Leben der indigenen Völker im Nordwesten von Bangladesch ist ohnehin sehr schwierig: Sie werden von der bengalischen muslimischen Bevölkerungsmehrheit diskriminiert, die sich oft straflos die Ressourcen der Indigenen aneignet. Im Laufe der Jahre haben die ethnischen Minderheiten ganze Dörfer, Felder und Wälder abgebn müssen. Außerdem zerstören heftige Regenfälle immer wieder die Ernten. Aufgrund des extrem starken Monsunregens haben viele nun die letzte Existenzgrundlage verloren.

Kirche kümmert sich um Opfer von Überschwemmungen

Die etwa 51.000 Katholiken der Diözese Dinajpur gehören überwiegend ethnischen Minderheiten der indigenen Völker an. Ihre Hoffnung ruht auf der katholischen Kirche, die sich um ihren Schutz und die Entwicklung der Gemeinschaften kümmert. Der Bischof der Diözese Dinajpur, die besonders schlimm betroffen ist, hat missio um Hilfe gebeten, um den am schlimmsten von den Überschwemmungen Betroffenen Unterkünfte, Nahrungsmittel, sauberes Wasser und Medikamente zur Verfügung stellen zu können.

Unterstützen Sie die Kirche in Myanmar und Bangladesch in ihrem Einsatz für ein menschenwürdiges Leben!

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