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Bischof Paul Simick besucht die Erdbebenopfer. „Angesichts der Tragödie brauchen wir Ihre Hilfe“, appelliert er.
Bischof Paul Simick besucht die Erdbebenopfer. „Angesichts der Tragödie brauchen wir Ihre Hilfe“, appelliert er. © KNA-Bild

Nepal braucht noch immer Hilfe

Vor einem Jahr ist Nepal von einem verheerenden Erdbeben erschüttert worden. Das schwerste Beben seit über 80 Jahren legte ganze Städte und Dörfer in Schutt und Asche. 9000 Menschen starben. Auch ein Jahr danach haben vier Millionen Nepalesen immer noch kein festes Dach über dem Kopf. Besonders Witwen und alleinstehende Frauen brauchen Unterstützung beim Wiederaufbau ihrer Häuser. Ihre berechtigten Ansprüche werden von den lokalen Behörden oft nicht ernstgenommen.

missio-Partner in Nepal

missio arbeitet eng mit kirchlichen Projektpartnern in Nepal zusammen und bot nach dem Beben sofort Unterstützung an. Mit Hilfe von missio wollen die Jesuiten in Nepal (Nepal Jesuit Society) 250 Häuser für Erdbebenopfer bauen. Immer noch leben viele Menschen in provisorischen Notunterkünften.

Witwen und alleinstehende Frauen besonders gefährdet

Für Frauen wie Sunita Baram aus Gorkhan, die durch die Naturkatastrophe ihren Mann verloren hat, sind die Auswirkungen des Erdbebens noch gravierender. Der 42-jährigen Mutter von drei Kindern verweigerte die lokale Dorfverwaltung ihren Antrag auf Erdbebenhilfe bei der Regierung zu unterstützen.

Kein Wiederaufbau ohne Hilfe

„Sie sagten mir, dass ich und meine Töchter früher oder später weggingen und wir darum auch keine Hilfe bräuchten”, erklärte sie. Jetzt lebt Sunita Baram mit ihren Mädchen auf dem Feld der Nachbarn in einer provisorischen Behausung, ihr zerstörtes Haus immer vor Augen, doch ohne Möglichkeit es wiederaufzubauen.

Arm und rechtlos

Kein Einzelfall: Alleinstehende Frauen, besonders wenn sie aus armen Verhältnissen stammen, werden in Nepal oft nicht ernst genommen und haben Probleme, ihre Rechte einzufordern. Zudem sind sie besonders gefährdet, Gewalt und sexuelle Belästigungen zu erleiden.

Besonderes Hausbauprogramm für Frauen

Für diese besonders schutzlosen Frauen und Mädchen planen die Jesuiten in Nepal jetzt ein Programm, um sie beim Wiederaufbau ihrer Häuser und bei Reparaturen zu unterstützen. Dabei arbeitet der Orden mit Frauenorganisationen und Regierungsbehörden zusammen und möchte die Frauen drei Jahre lang begleiten und ihnen bei Problemen zur Seite stehen.

Den Bau eines neuen Hauses unterstützt missio mit 4.380 Euro. Für den Wiederaufbau von zerstörten Häusern wurde missio um einen Zuschuss von bis zu 2000 Euro gebeten.

Bitte unterstützen Sie die Menschen in Nepal beim Wiederaufbau ihrer Häuser. Besonders Frauen und Kinder brauchen dringend Hilfe!

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