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© Hartmut Schwarzbach

Hilfe für die Opfer von Boko Haram

© Hartmut Schwarzbach

Viele Jahre schon steht der Name „Boko Haram“ als Synonym für fanatischen Hass, für Mord und Verschleppung im Norden Nigerias. Immer wieder gab es in dieser Zeit Meldungen über militärische Erfolge im Kampf gegen die Terroristen - doch noch liegt der Frieden in weiter Ferne.

7. Februar 2018

Yamina (rechts im Bild) hat unvorstellbares Leid erlebt. Sie war gerade 14, als Boko-Haram-Kämpfer ihr Dorf überfielen und das Mädchen entführten. Die heute 17-Jährige erinnert sich:

„Morgens um fünf mussten wir aufstehen und beten. Wenn ein Boko-Haram-Mitglied an einem Mädchen interessiert war, musste sie ihn heiraten. Viele wurden verheiratet und bekamen Kinder. Wenn es ein Junge, haben sie ihn sofort getötet. Sie wollten dort kein männliches Kind sehen.“

Eines Nachts gelang ihr mit anderen Frauen die Flucht. Es begann eine Odyssee durch die Grenzregion von Nigeria und Kamerun. Zwei Wochen liefen sie durch den Busch. Yamina erzählt:

„Irgendwie kamen wir nach Mubi, doch sie überfielen auch dieses Dorf. Wir rannten weiter südlich nach Gombi, doch auch dort griffen sie an. Einige Leute haben uns geholfen und nach Yola gebracht.“

In Yola, dem Bistum von unserem Projektpartner Bischof Stephen Mamza leben immer noch 30.000 Flüchtlinge. Die in Yola gestrandeten Menschen leiden wie Yamina schwer unter den Erlebnissen der Flucht: Vergewaltigung, Entführung, Folter, der Tod geliebter Menschen.

Bischof Mamza möchte die traumatisierten Frauen und Mädchen auffangen. 90 Menschen sollen zu Traumaberatern ausgebildet werden. So erhalten junge Frauen wie Yamina, Witwen und Waisen die Chance, die schlimmen Erlebnisse zu verarbeiten und den Glauben an die Menschlichkeit wiederzufinden.

Wir bitten Sie dringend um eine Spende, damit die Witwen und Waisen wieder ins Leben zurückfinden können.

Schenken Sie Zuversicht!

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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