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© Andy Spyra / missio

Flüchtlingshilfe im Irak: das „Containerkloster“

Noch am Nachmittag waren viele Einwohner der irakischen Stadt Qaraqosh bei einer Beerdigung versammelt und trauerten um die drei Kinder, die einem Anschlag des IS zum Opfer gefallen waren. Dann sickerte die Nachricht von einem bevorstehenden Angriff durch. Um 20 Uhr war die Stadt menschenleer. Auch die Schwestern des Konvents der Dominikanerinnen packten in aller Eile ein paar Dinge zusammen und flohen nach Erbil, in die Hauptstadt der kurdischen Autonomieregion.

In ihrer Heimat hatten die Ordensschwestern in Kindergärten und Schulen gearbeitet. Wie aber kann ein Konvent auf der Flucht seinen Aufgaben nachkommen? Mit Hilfe von missio entstand innerhalb weniger Wochen ein „Kloster“ aus fünfzehn Wohncontainern. Im Sommer ist es brütend heiß in diesen Notunterkünften, im Winter feucht und kalt.

© Andy Spyra / missio

Hilfe für die Flüchtlingsfamilien

Doch trotzdem sind die Container der Ausgangspunkt vieler Hilfsangebote für die Flüchtlingsfamilien. „Wir teilen das Schicksal als Flüchtling und stehen den Menschen in den Flüchtlingslagern bei“, berichtet Schwester Maria Hanna.

Schwestern behandeln Kranke

Die Schwestern versuchen so gut wie möglich die allgegenwärtige Not zu lindern. Stillen Hunger und Durst, behandeln Verletzungen und Krankheit und versuchen den Flüchtlingen ein würdiges Obdach zu verschaffen.

Darüber hinaus leisten sie auch den dringend benötigten seelischen Beistand. „Wir hören den Menschen zu, das ist für sie sehr wichtig, denn sie sind traumatisiert und müssen ihre Erfahrungen verarbeiten.“ Besonders für Frauen sind die Schwestern wichtige Ansprechpartnerinnen, denn manche Ängste und Nöte können sie nur den Schwestern anvertrauen.

© Andy Spyra / missio

Zeichen der Hoffnung

Schwester Maria Hanna steht stellvertretend für viele missio-Partner und deren Arbeit. Sie ist Schutzengel und Zeichen der Hoffnung.

Bitte helfen Sie, Flüchtlingen eine Perspektive in ihrer Heimat zu bieten.

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