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Warten, dass das Leben weitergeht

Flüchtlingshilfe im Irak

Die Ereignisse vom August 2014 haben sich den Bewohnern der Ninive-Ebene ins Gedächtnis gebrannt. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht vom bevorstehenden Überfall der IS-Kämpfer auf die mehrheitlich von Christen bewohnte Region. Dann schlugen die ersten Mörsergranaten ein. Chaos. Flucht.

Gelan macht ihre Hausaufgaben lieber auf der Straße. Im Flüchtlingscontainer ist es ihr zu heiß.
Dieses Mädchen macht ihre Hausaufgaben lieber im Freien. Im Flüchtlingscontainer ist es viel zu heiß. © Dirk Planert / missio

Seit mehr als zwei Jahren harren die 130.000 Christen im Nordosten des Irak aus. Vor einigen Wochen hatte ich die Gelegenheit, mir selbst ein Bild von der bedrückenden Situation vor Ort zu machen.

Im Flüchtlingslager Ashti leben 7.000 Menschen auf engstem Raum. Jeweils zwei Familien teilen sich eine Containerwohnung: Neun Quadratmeter pro Familie. Doch schlimmer noch als die Enge ist die Perspektivlosigkeit, die die Menschen niederdrückt. Frauen und Männer ohne Arbeit, Kinder ohne Schule, Jugendliche ohne Ausbildung. Das Leben besteht aus Warten.

„Für uns Christen ist es die schlimmste Situation seit vielen hundert Jahren“, sagt Patriarch Louis Raphael Sako. Aber die Menschen wollen nicht nach Europa, nicht weg von ihrer Heimat.

Das Engagement der Kirche vor Ort ist das einzige Zeichen der Hoffnung für die vertriebenen Familien: Zuspruch, ein gemeinsamer Nachmittag, ein Ausflug für die Kinder, ein Stück Heimat.

Die Helferinnen und Helfer brauchen unsere Unterstützung, damit sie weiterhin für die Menschen da sein können.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit die Menschen im Irak in ihrer Heimat überleben können.

links: Gilan (2.v.l.) mit Mutter und Geschwistern | rechts: Pater Jens Petzold SJ (r.) mit irakischen Flüchtlingen
Gilan (2.v.l.) mit Mutter und Geschwistern | Pater Jens Petzold SJ (r.) mit irakischen Flüchtlingen © Dirk Planert (l.) / Andy Spyra (r.) / missio

Auch die damals fünfjährige Gilan und ihre Familie gehören zu den etwa 130.000 Christen, die nur ihr nacktes Leben retten konnten. Monatelang habe die Kleine kein Wort gesprochen, berichtet die Mutter. Dass Gilan heute wieder lachen kann, verdankt sie Pater Jens Petzold.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, damit die Christen im Irak in ihrer Heimat überleben können.

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