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Burkina Faso: Kinderarbeit in Goldminen verhindern

In Burkina Faso suchen Tausende in gefährlichen Goldminen ihr Glück. Auch Kinder und Jugendliche riskieren dabei ihr Leben. Zwei Priester kümmern sich um sie, wollen ihnen helfen, dem Elend und der Gefahr zu entkommen. In der Nähe von drei Goldminen wollen sie deshalb ein „Zentrum der Begleitung“ errichten.

Abbé Marcellin Quédraogo kümmert sich um die Kinder und Jugendlichen in den Goldminen in Burkina Faso.
Abbé Marcellin Quédraogo steht den Kindern und Jugendlichen in den Goldminen im Norden von Burkina Faso bei und schenkt ihnen Hoffnung auf eine Zukunft. © Hartmut Schwarzbach

Im Norden von Burkina Faso, in dem auch das Bistum Ouahigouya liegt, lagern große Goldvorkommen im Boden. Tausende suchen in drei illiegalen Goldminen nach dem Edelmetall, das in Europa etwa für die Herstellung von Smartphones benötigt wird. Die Menschen graben Stollen in die Erde, viele bis zu 100 Meter tief. Oft brechen die völlig unzureichend mit ein wenig Holz abgestützten Schächte ein. Menschen sterben. „Es gibt keine Sicherheit. Niemand hier kann sich das leisten“, erklärt Abbé Charlemagne Sawadogo.

Oft brechen die völlig unzureichend mit ein wenig Holz abgestützen Schächte der Goldminen ein. Menschen sterben. © Hartmut Schwarzbach

Rettung aus der Prostitution

Tagsüber klopfen Kinder und Frauen die Steine klein, damit das wertvolle Metall mit Quecksilber und Zyankali ausgewaschen werden kann. Nachts fließt der Alkohol und manche Frauen prostituieren sich. Viele Kinder und Jugendliche suchen als Goldgräber in den Goldminen ihr Glück. Sie hoffen auf den großen Fund und brechen die Schule ab. Die beiden Priester Abbé Charlemagne Sawadogo und Abbé Marcellin Quédraogo leiten die Jugend- und Kinderpastoral im Bistum Ouahigouya. Sie kümmern sich um Kinder und Jugendliche, die in den illegalen Goldminen leben.

Kinder sollen wieder zur Schule gehen

Angesichts des großen Elends so vieler junger Menschen möchten Abbé Charlemagne und Abbé Marcellin in der Nähe der Goldminen Alga, Darigma und Namissiguima ein „Zentrum der Begleitung“ mit Versammlungs- und Unterrichtsräumen, einer Erste-Hilfe-Station und einem Gebetsraum errichten. Dort planen sie, mit einem Team von Katechisten, Sozialarbeitern und einem Krankenpfleger Kinder und Jugendliche zu betreuen. Sie erhalten Hilfe, um ohne die Arbeit in den Goldminen zu überleben.

  • Mit 68 € ermöglichen Sie einem Kind ein Jahr lang den Schulbesuch inklusive Material und Verpflegung.
  • 163 € kostet ein Mikrokredit, mit dem sich eine junge Frau eine Exitenz aufbauen kann.
  • 760 € kostet ein Baugrundstück in Minennähe, auf dem ein "Zentrum der Begleitung" errichtet werden soll.

Helfen Sie mit Ihrer Spende den jungen Menschen, die in gefährlichen Goldminen schuften müssen, um zu überleben. Schenken Sie Zukunft!

Unsere Multimedia-Story dazu:

  • Der Albtraum vom schnellen Gold

    In Burkina Faso suchen Tausende in illegalen Goldminen ihr Glück. Auch Kinder und Jugendliche riskieren dabei ihr Leben. Zwei Priester kümmern sich um sie, wollen ihnen helfen, dem Elend und der Gefahr zu entkommen.

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