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© Andy Spyra / missio

Nigeria-Hilfe, die nachhaltig wirkt

Seit Anfang des Jahres verstärkt die islamistische Terrorgruppe Boko Haram ihre Angriffe. Seitdem eskaliert die Gewalt in Afrikas bevölkerungsreichstem Land. Boko Haram-Kämpfer haben mehr als 200 Mädchen entführt, sie metzeln ganze Dörfer nieder, stecken Kirchen und Moscheen in Brand. Die Kirche steht den Opfern zur Seite und setzt der Gewalt Nächstenliebe, Gemeinschaft und Versöhnungsinitiativen entgegen.

Wo die Boko Haram-Kämpfer auftauchen, verbreiten sie Angst und Schrecken: Mit Sturmgewehren, Benzinbomben und Sprengstoff bewaffnet rasen sie auf Lastwagen in die Dörfer. Selbst wer sein Leben retten kann, verliert oft alles. Der brutale Bürgerkrieg, den die Islamisten gegen Nigerias Bevölkerung führen, zerstört Lebensgrundlagen und Familien, macht Frauen zu Witwen und Kinder zu Waisen.

Bischof von Maiduguri dankt missio

„Die jüngsten Angriffe auf christliche und muslimische Gemeinschaften im nordöstlichen Teil Nigerias haben die Diözese Maiduguri schwer getroffen. Die größte Herausforderung ist im Moment die humanitäre Katastrophe“, schreibt Bischof Oliver. Zugleich dankt er missio für die schnelle und unkomplizierte Hilfe. Dadurch kann die Kirche den Terroropfern zur Seite stehen und sie über seelsorglichen Beistand hinaus mit dem Nötigsten wie Lebensmitteln, Matratzen, Decken versorgen.

Diese Soforthilfe verstehen unsere Projektpartner als Zeichen echter Solidarität unter Freunden. Die Kirche hat schon früh auf das Erstarken der Islamisten im Land reagiert. Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu gewaltsamen Konflikten zwischen Christen und Muslimen, die jeweils etwa die Hälfte der Bevölkerung stellen. Doch hinter dem, was manche gerne als Religionskrieg bezeichnen, verbergen sich oft Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Ethnien, Nomaden und Ackerbauern, Einheimischen und Zugezogenen, denen die Rechte ihrer Mitbürger verwehrt werden.

Kirche als Friedensstifter

Um der Gewalt den Nährboden zu entziehen, haben unsere kirchlichen Partner zahlreiche Dialog- und Friedensinitiativen zwischen Christen und Muslimen gestartet. Vertreter der Kirche in diesen Gruppen sind vor allem Katechisten. Ihnen – ebenso wie Priestern und Ordensleuten – eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen, liegt missio besonders am Herzen. Denn nur mit gut ausgebildetem Personal kann die Kirche in der Gesellschaft Position beziehen und zur friedensstiftenden Kraft werden.

Bitte unterstützen Sie unsere Partner in Nigeria mit Ihrer Spende!

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