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Gegen Sklaverei in den Golfstaaten

„Sie arbeiten 14, 16, bis zu 20 Stunden am Tag, oft ohne Lohn, manche werden belästigt, vergewaltigt. Wer fortläuft, kommt ins Gefängnis“. So beschreibt die Brigitte-Autorin Meike Dinklage in ihrer Reportage „Die Leibeigenen der Scheichs“ die Situation in den Golfstaaten wie Katar.

Globale Ausbeutung

Es handle sich um ein „brutales System globaler Ausbeutung und Unfreiheit“, heißt es in dem 2016 veröffentlichten Artikel. „Hunderttausende, ein Großteil davon Frauen von den Philippinen, sind dieser modernen Form der Sklaverei ausgesetzt.“ Denn vor der Armut in ihrer Heimat fliehen viele Filipinos nach Katar, um dort Geld zu verdienen und ihre zurückgebliebenen Familien zu ernähren. Doch in dem Emirat mit dem weltweit höchsten Pro-Kopf-Einkommen schuften die jungen Frauen oft für einen Hungerlohn.

Die Leibeigenen der Scheichs: Wer sind die Frauen, die als Hausmädchen schlecht bezahlt und ohne Rechte in den Golfstaaten leben? © Julia Knop / Brigitte

Hausmädchen werden Opfer sexueller Gewalt

Gegen diese Menschenrechtsverletzungen kämpft die missio-Projektpartnerin Schwester Mary John Mananzan. Seit vielen Jahren engagiert sich die philippinische Ordensschwester für die betroffenen Frauen. In ihrer eigenen Fernsehsendung interviewt sie Frauen, die von den Philippinen nach Saudi-Arabien gingen. Vier Frauen berichten, dass sie von ihren Arbeitgebern vergewaltigt wurden. Sie konnten fliehen und suchten Schutz in einer Polizeistation in Riad. Dort wurden sie von den Polizisten erneut missbraucht. Danach brachte man die jungen Frauen zum Konsulat, wo ihnen gesagt wurde: Nur gegen Sex bekommt ihr Euer Flugticket nach Hause.

Sr. Mary John Mananzan OSB

Warum müssen sich so viele Filipinas Arbeit in der Fremde suchen?
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Mutige Ordensschwester kämpft für den Schutz von Frauen

Mit Unterstützung von missio haben Schwester Mary John Manzanan und die Organisation Migrante ein Hilfsprojekt gestartet. Dieses von den Philippinen aus koordinierte Programm dehnt sich bis nach Katar, Saudi Arabien und die Vereinigte Arabische Emirate aus. Dort werden Frauen gerettet, die in Not geraten sind und die in ihre Heimat zurückkehren wollen. Dafür werden mehrere Hotline-Nummern eingerichtet. Mit diesem ersten Maßnahmenpaket kann rund 500 Frauen geholfen werden. Gleichzeitig werden die Mitarbeiter von Migrante im den Bereichen Menschenrechte und Justiz geschult. Dabei sind sie wegen ihrer Menschenrechtsarbeit häufig gefährdet sind. Im Jahre 2009 wurden alle Migrante-Mitarbeiterinnen in Saudi-Arabien verhaftet, weil sie sich für ein missbrauchtes Dienstmädchen eingesetzt hatten.

Doch das Migrante-Team und Sr. Mary John Mananzan lassen sich nicht einschüchtern. Gott sei für sie ein „spiritueller Partner, der mir hilft, mich mit den Mächtigen anzulegen“, sagt die mutige Ordensschwester. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

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