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Bomben auf das Volk der Nuba

Die Situation in den Nuba-Bergen eskaliert immer mehr. Eine halbe Million Menschen sind vom Bombenterror der sudanesischen Armee betroffen. Fast täglich fallen Fassbomben vom Himmel, werden international geächtete Clusterbomben eingesetzt, die ihre tödliche Ladung in vielen kleinen Sprengsätzen über weite Landstriche verteilen. Der Vernichtungskrieg gegen die schwarzafrikanische Bevölkerung hat einen einfachen Grund: die unwegsame Region ist reich an Erdöl.

© Goran Tomasevic / Reuters

Die afrikanischen Nuba waren einst Sklaven, die Handelsware ihrer Besitzer aus dem arabischen Norden. Seit den 1980er Jahren befinden sich die beiden Volksgruppen im Krieg – auch der Friedensvertrag von 2005 änderte daran nichts. Aufgrund fragwürdiger Kompromisse wurde das Gebiet dem arabischen Norden zugeordnet, zu der vereinbarten Volksbefragung kam es nie. Stattdessen fielen die Bomben – und es fallen immer mehr.

Hans-Peter Hecking
© privat

»Ich ziehe den Hut vor den Priestern und Ordensleuten, die dort unter Lebensgefahr ausharren und den Menschen zur Seite stehen.«

Hans-Peter Hecking, missio-Länderreferent für Ostafrika

Schulen, Krankenstationen, Marktplätze, Wasserpumpen ... die gesamte ohnehin schwache Infrastruktur der kargen Bergregion wurde in den letzten Jahren zerstört. Die Situation der Menschen ist ausweglos, eine Hungerkatastrophe scheint nur eine Frage der Zeit. Trotz der dramatischen Lage kommt der Konflikt in unseren Medien kaum vor. Westliche Journalisten und Hilfsorganisationen haben die Nuba-Berge schon lange verlassen. Verblieben sind zwei Ärzte. Und etwa 120 kirchliche Mitarbeiter.

Unter Lebensgefahr harren sie aus und halten die Flamme der Hoffnung am Leben. Bitte helfen Sie in dieser Zeit höchster Not. Mit Ihrer Spende erhalten Sie das letzte verbliebene Netzwerk der Hoffnung.

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