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Inhalt

© Kindermissionswerk / Funke

Mutiger Einsatz für den Frieden

Nach zwei blutigen Umstürzen in 2013 und 2014 herrschen in der Zentralafrikanischen Republik Chaos und Verzweiflung. Trotz einer Übergangsregierung und UN-Truppen bleibt die Sicherheitslage außerhalb der Hauptstadt Bangui katastrophal. Der Staat hat sich fast aufgelöst.

Knapp 900.000 Zentralafrikaner sind auf der Flucht, davon 500.000 im eigenen Land. Der Konflikt hat bei den Menschen tiefe Verunsicherung, Angst und Misstrauen ausgelöst. Immer wieder ist behauptet worden, dass der Konflikt ein Religionskrieg sei. Doch führende christliche und muslimische Religionsvertreter haben dieser Darstellung von Anfang an deutlich widersprochen. Die Religion werde für politische und wirtschaftliche Interessen missbraucht.

© Bernd Weishaupt / missio

"Zentralafrika ist das Herz Afrikas. Wenn es aufhört zu schlagen, tritt der Tod ein.“

Erzbischof Dieudonné Nzapalainga, Zentralafrikanische Republik

Interreligiöse Friedensinitiative

Um der religiösen Spaltung entgegenzuwirken, haben der missio-Partner Dieudonné Nzapalainga, Erzbischof von Bangui, der Imam Oumur Kobine Layama, sowie der protestantische Pastor Nicolas Guerekoyame eine interreligiöse Friedensinitiative gegründet.

Teil dieser von missio unterstützten Initiative ist eine sechsmonatige interreligiöse Friedensintervention. Afrikanische Friedensexperten, die besonders für den Einsatz in Krisensituationen ausgebildet sind, werden verschiedenen Einsatzorten zugeordnet. Dort schulen sie Jugendliche in Methoden der gewaltfreien Kommunikation. Die jungen Menschen arbeiten dann unter Anleitung der Experten auf lokaler Ebene als Friedensbotschafter in christlich-muslimischen Zweierteams zusammen.

Hilfe für Flüchtlinge

Andere Maßnahmen der Initiative helfen besonders Flüchtlingen, die in Lagern leben. Dazu gehören auch die Peul, ein Nomadenvolk, das nahe der Stadt Yaloké Zuflucht gefunden hat und immer wieder Anfeindungen erlebt. Hier hilft die interreligiöse Friedensinitiative, in dem sie neben Maßnahmen der Gewaltprävention auch die Selbstorganisation der Flüchtlinge unterstützt und bei der Rückkehr in die Heimatregionen hilft.

Der mutige Einsatz von Erzbischof Dieudonné Nzapalainga und seinen christlichen und muslimischen Partnern hat vielen Menschen in der Zentralafrikanischen Republik das Leben gerettet.

Bitte helfen Sie, damit diese wertvolle Friedensarbeit fortgesetzt und ausgebaut werden kann.

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