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Inhalt

Eritrea

Den Menschen vor Ort Hoffnung geben

© missio

Eritrea zählt zu den ärmsten Ländern weltweit. Das Land wird von einer Militärdiktatur beherrscht, die die etwa 6,5 Millionen Einwohner unterdrückt und der grundlegenden Menschenrechte beraubt. Tausende fliehen deshalb jeden Monat unter Lebensgefahr. Einer der wenigen Hoffnungsträger im Land ist die katholische Kirche. Die Schwesterngemeinschaft der „Kapuzinerinnen von Mutter Rubatto“ kümmert sich um die leidende Bevölkerung. Nun sollen 21 junge Ordensschwestern für ihre soziale und pastorale Arbeit ausgebildet werden.

Das Land nördlich des Horns von Afrika wird nach einem 30-jährigen Unabhängigkeitskrieg gegen Äthiopien seit 1993 von einer Militärdiktatur regiert. Die UN-Sonderberichterstatterin legt regelmäßig schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen dar, wie etwa willkürliche Tötungen und Verhaftungen, Folter sowie fehlende Meinungs- und Religionsfreiheit. Diese Situation hat auch fatale Folgen für das kirchliche Leben. Ordensbrüder und -schwestern haben nur eingeschränkt die Gelegenheit, eine akademische Ausbildung zu machen. Im Land selbst sind die Möglichkeiten dazu begrenzt, da es nur wenige staatliche Einrichtungen gibt. Zudem ist es Ordensschwestern unter 40 Jahren verboten, eine Hochschulausbildung im Ausland zu absolvieren.

Qualifizierung für die Arbeit mit Menschen

In der Hauptstadt Asmara setzen sich die „Kapuzinerinnen von Mutter Rubatto“ seit mehr als 50 Jahren für die notleidenden Menschen ein. Sie betreiben Kindergärten und Grundschulen, sind in der Gesundheitspflege sowie in der Pastoralarbeit tätig. Auch für Frauen engagiert sich der Orden. So ist es beispielsweise ein Ziel der Schwestern, die hohe Müttersterblichkeit im Land zu senken. Im Jahr 2015 kamen bei 100.000 Geburten 501 Frauen ums Leben – Tendenz weiter steigend. Um für diese Arbeiten ausreichend qualifiziert zu sein, sollen nun 21 junge Schwestern weiter ausgebildet werden. Die Schwestern werden Theologie und Pädagogik studieren, in Katechese ausgebildet sowie im Gesundheitswesen.

Hoffnungsschimmer

Die „Kapuzinerinnen von Mutter Rubatto“ sind mit ihrem sozialen und pastoralen Engagement ein Hoffnungsschimmer für die Eritreer. Viele Eltern legen Wert darauf, dass ihre Kinder die Kindergärten oder Schulen der Ordensgemeinschaft besuchen und so eine christliche Erziehung erhalten. Die Arbeit der Schwestern ist aber auch Anreiz für viele junge Frauen, der Gemeinschaft beizutreten. Mit 104 Professschwestern ist der Orden in elf Niederlassungen in Eritrea vertreten.

Seit mehr als 50 Jahren stehen die „Kapuzinerinnen von Mutter Rubatto“ der leidenden Bevölkerung in Eritrea bei. Damit dies in Zukunft weitergeführt werden kann, möchte missio die Ausbildung von 21 jungen Ordensschwestern mit umgerechnet 19.500 Euro unterstützen. Bitte helfen Sie dabei!

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