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Inhalt

Philippinen

Die Ausbeutung stoppen

© Projektpartner / missio

In den arabischen Ländern am Golf arbeiten Zehntausende Dienstmädchen unter miserablen Bedingungen. Sie werden ausgenutzt und misshandelt. Die Frauen leiden still in den Haushalten ihrer Dienstgeber. missio-Projektpartner versuchen, mit den Frauen Kontakt aufzunehmen und sie aus ihrer Notlage zu befreien.

Das ist moderne Sklaverei: Hausmädchen in den Golfstaaten arbeiten bis zu 16 Stunden täglich. Sie werden schlecht bezahlt und von ihren Dienstgebern oft verbal und sexuell bedroht. Ohne Erlaubnis ihrer Chefs dürfen sie nicht das Haus verlassen. Fliehen sie, kommen sie auf unbestimmte Zeit ins Gefängnis. Sie haben keine Mittel, aus eigener Kraft in ihre Heimat zurückzukehren. Die meisten Arbeitsmigrantinnen kommen von den Philippinen.

Alleine in Katar sollen nach Schätzungen 40.000 von ihnen leben. Warnung vor der Ausreise Die philippinische Organisation Migrante setzt sich von ihrer Zentrale in Manila aus für die Dienstmädchen ein. Büros direkt in den Golfstaaten zu unterhalten ist nicht möglich. Die Arbeit der Organisation wird behindert, wo es nur geht. Sie muss vorsichtig vorgehen. 2009 etwa wurden alle Migrante-Mitarbeiter in Saudi-Arabien verhaftet, weil sie sich für ein missbrauchtes Dienstmädchen eingesetzt hatten. Mit Hilfe von Telefon-Hotlines in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und auf den Philippinen möchte Migrante mit den Dienstmädchen und ihren Angehörigen in Kontakt treten. Die Organisation schult ehrenamtliche Helfer, die vor Ort Unterstützung anbieten. Außerdem leistet sie Rechtsbeistand. Mit Hilfe einer Fernsehsendung auf den Philippinen warnt sie Ausreisewillige vor den möglichen Folgen einer Arbeit als Hausmädchen in den Golfstaaten.

Rückkehr in die Heimat

Migrante-Mitarbeiter leisten pro Jahr Einzelfallhilfe in 500 Fällen. Mit 1.400 Euro jährlich ist gewährleistet, dass die Telefon-Hotline immer besetzt ist und schnell Hilfe angeboten wird. Migrante setzt sich dafür ein, dass in Not geratene Dienstmädchen nach Hause zurückkehren können. Bei der philippinischen Regierung setzt sich die Organisation dafür ein, diese Form moderner Sklaverei zu verbieten.

Die Ausbeutung von Dienstmädchen ist ein Unrecht, das verhindert werden kann. missio möchte zusammen mit Ihnen die Arbeit von Migrante International mit 24.700 Euro unterstützen. Bitte helfen Sie dabei!

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Projektbeschreibung (PDF, 1.22 MB)
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