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Inhalt

Philippinen

Friedensstifter auf Mindanao stärken

© Hartmut Schwarzbach / missio

Seit Jahrzehnten schwelt im Süden der Philippinen ein blutiger Konflikt. Die muslimische Bevölkerung fühlt sich auf der mehrheitlich von Christen bewohnten Insel Mindanao an den Rand gedrängt. Muslimische Rebellengruppen kämpfen für mehr Selbstbestimmung. Immer wieder haben sie versucht, dies mit Waffengewalt gegenüber der Zentralregierung in Manila durchzusetzen. Pater Sebastiano D’Ambra und die von ihm gegründete Bewegung „Silsilah“ setzen sich seit Jahrzehnten für ein friedliches Zusammenleben von Christen und Muslimen ein.

Zuletzt besetzen muslimische Rebellen im September 2013 die Stadt Zamboanga. Sie nehmen zahlreiche Geiseln, benutzen sie als Schutzschilde gegen die Regierungsarmee. Die Besetzung der Stadt dauert drei Wochen. Hunderttausend Menschen fliehen, Angst und Misstrauen greifen um sich. Das Verhältnis zwischen Christen und Muslimen leidet stark. Um dauerhaften Frieden möglich zu machen, versucht die interreligiöse Dialog-Bewegung „Silsilah“ Verbundenheit zwischen den Religionen herzustellen. Das Wort „Silsilah“ kommt aus dem Arabischen und bedeutet wörtlich „Kette“ oder „Verbindung“. Pater Sebastiano versteht sie als eine Verbindung zu Gott und gleichzeitig eine Verbindung der Menschen untereinander.

Austausch zwischen Christen und Muslimen

Silsilah organisiert Sommerkurse zum Thema interreligiöser Dialog, ein Austauschprogramm zwischen islamischen und christlichen Familien sowie Programme für Jugendliche. In Seminaren werden beispielsweise muslimische Religionslehrer sowie Katechisten weitergebildet. Sie lernen, sich freundschaftlich zu begegnen, damit sie ihren eignen Glauben in einem dialogischen Kontext lehren und weitergeben können.

Auch Traumaheilung spielt eine große Rolle. Christen und Muslime nehmen gemeinsam an Kursen zur Traumabewältigung teil. Silsilah hat außerdem das so genannte „Harmonie-Dorf“ geschaffen, eine Begegnungsstätte für Christen und Muslime, an der Seminare, Training und Workshops stattfinden. Viele Teilnehmer arbeiten heute bereits in wichtigen Positionen des öffentlichen Lebens, etwa die Bürgermeisterin von Zamboanga.

Solidarität und Frieden unter jungen Menschen fördern

Ein weiterer Aspekt Silsilahs ist die Jugendarbeit. Workshops für Schulen und Gemeinden fördern den Harmonie- und Solidaritätsgedanken unten den jungen Muslimen und Christen. Teamgeist, Selbstbewusstsein und Fair Play werden hier gefördert.

Das „Silpeace“ genannte Programm ist angesichts der Bemühungen radikaler islamistischer Gruppen, junge Leute zu beeinflussen und zu rekrutieren, ein wichtiger Ansatzpunkt, dem entgegenzusteuern. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende den Friedensstiftern auf Mindanao!

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