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Inhalt

Ägypten

Gegen Genitalverstümmelung bewusst vorgehen

© Hartmut Schwarzbach / missio

In Ägypten wird die Genitalverstümmelung von Frauen und Mädchen noch tagtäglich vorgenommen, obwohl die seit 2008 unter Strafe steht. Dennoch zeigen die Bemühungen der Regierung und einiger Nichtregierungsorganisationen Wirkung und die Zahlen gehen zurück. „Caritas Alexandria“ arbeitet daran, im ländlichen Umland und in mehreren Elendsgebieten, über die seelischen und körperlichen Folgen der Beschneidung von Frauen aufzuklären. Bewusstseinsprogramm soll nun intensiviert werden.

Alexandria ist eine große Hafenstadt am westlichen Arm des Nildeltas und gleichzeitig Sitz des zugehörigen Gouvernements. Rund 4,54 Mio. Menschen leben heute in dem Ballungsraum, wo vermutlich schon 2.500 v. Chr. die ersten Siedlungen entstanden sind. Einerseits ist Alexandria ein wichtiger Industrie- und Wissenschaftsort, so dass ein Teil der Bevölkerung auch im Wohlstand leben kann.

Genitalverstümmlung häufig in Armenvierteln

Andererseits gibt es in Stadt und Umland auch zahlreiche verarmte Stadtteile und Elendsgebiete. Hier arbeitet „Caritas Alexandria“ in Gesundheits-, Entwicklungs- und Gemeinwesenprojekten. Weil die Genitalverstümmlung von Mädchen hier weit häufiger durchgeführt wird als bei höheren Bildungsschichten, soll das Bewusstseinsprogramm, das über die körperlichen und seelischen Folgen der Genitalienbeschneidung aufklärt, intensiviert und ausgeweitet werden.

Betroffene werden miteinbezogen

In zehn Stadtteilen gibt es das Programm bereits. „Caritas Alexandria“ arbeitet dabei in einem Netzwerk mit anderen Organisationen. In jedem Bezirk werden 15 freiwillige Frauen ausgebildet, die beruflich oder familiär in der Lage sind, andere gefährdete Mädchen und ihre Familien zu erreichen und aufzuklären. Diese Multiplikatorinnen, die Genitalverstümmlung am eigenen Leib erfahren haben, besuchen die Mädchen in ihren Familien, um sie zu überzeugen, sich gegen eine Beschneidung zu entscheiden.

Etwa 11.000 Mädchen werden erreicht

Allein für Öffentlichkeitsarbeit werden 35.751 Euro fällig. Die Bemühungen zeigen Wirkung: 2009 waren 93% der 22-29-Jährigen verstümmelt, jedoch nur noch 66% der zehn- bis 14-Jährige. 1.790 Euro kosten die Workshops für Erzieherinnen der Kindertagesstätten. Dazu kommen Fortbildungen für freiwillige Frauen und Mitarbeiterinnen anderer Berufsgruppen. Für das gesamte Projekt wurden 122.029 Euro berechnet.

43.000 Mädchen in vier Stadtteilen Alexandrias sind gefährdet, im Alter von etwa 9 – 10 Jahren verstümmelt zu werden. missio möchte deshalb mit Ihrer Hilfe das umfassende Aufklärungsprogramm mit 22.500 Euro fördern. Mit einem niederschwelligen Angebot können sie viele Mädchen und ihre Familien erreichen und über die schrecklichen Folgen der Genitalverstümmelung aufklären. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

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Projektbeschreibung (PDF, 0.18 MB)
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