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Inhalt

Demokratische Republik Kongo

Heilung für Traumaopfer

© Projektpartner

Seit mehr als 20 Jahren leidet die Bevölkerung im Osten der Demokratischen Republik Kongo unter einem blutigen Bürgerkrieg. Es geht um ethnische Konflikte und um Rohstoffe wie Gold und Coltan. Millionen Menschen wurden getötet, Unzählige sind traumatisiert. Kinder und Jugendlichen sind von dem grausamen Kampf um Bodenschätze im Kongo besonders betroffen. Ingrid Janisch vom Säkularinstitut St. Bonifatius hilft den Opfern von Gewalt, seelische Blockaden zu lösen und ihr Trauma zu überwinden. Die Methode ist einfach und wirkungsvoll.

Die Flüchtlingslager in und um die Stadt Goma sind hoffnungslos überfüllt. Schätzungen zufolge haben 140.000 Menschen in der Region ihr Zuhause verloren. Es fehlt an Trinkwasser, Lebensmitteln, Schulen, Lehrern – vor allem aber an Hilfsangeboten für die Opfer von Krieg und Gewalt, die oft nicht mehr in der Lage sind, ihren Alltag zu bewältigen.

Für eine bessere Zukunft

Die seelischen Verletzungen von Kindern sitzen besonders tief und beeinflussen das gesamte Leben. Damit die Kinder und Jugendlichen eine Chance auf eine bessere Zukunft haben, müssen sie das Trauma bewältigen. Ingrid Janisch hilft ihnen mit der so genannten Capacitar-Methode. Dieser Ansatz geht davon aus, dass sich emotionale Krankheiten wie Traumata überwinden lassen, indem man die Selbstheilungskräfte des Körpers anregt.

Selbstheilungskräfte aktivieren

Dazu lernen die Betroffenen einfache Körper- und Entspannungstechniken, die helfen, Stress zu mindern, seelische Blockaden zu lösen und damit die Aufarbeitung von traumatischen Erlebnissen überhaupt erst möglich machen. Ingrid Janisch hat diesen Ansatz bereits erfolgreich in Ruanda bei Menschen eingesetzt, die bis heute unter den Folgen des Völkermords von 1994 leiden. Um möglichst vielen Bürgerkriegsopfern in der Region Goma zu helfen zu können, will Janisch nun Laien in der Capacitar-Methode ausbilden.

Wenige ausbilden, viele erreichen

In einem neunmonatigen Kurs sollen vierzehn Personen geschult werden, die ihr Wissen dann an Verantwortliche in Sozialzentren, Waisenhäusern, Schulen und Gefängnissen weitergeben. Wie in einem Schneeballsystem sollen so immer mehr Menschen lernen, wie sie Traumata mit einfachen, körperorientierten Fertigkeiten heilen können.

Der Capacitar-Ansatz hilft Kriegsopfern durch einfache Methoden, die jeder erlernen kann, ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren, dadurch ihre traumatischen Erlebnisse zu überwinden und ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen.

Die Ausbildung von Laien, die ihr Wissen an Schlüsselpersonen weitergeben, erreicht langfristig hunderte Gewaltopfer. missio möchte mit Ihnen dieses Projekt mit 24.500 Euro fördern. Bitte helfen Sie dabei!

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