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Inhalt

Ägypten

Geistig behinderte Kinder fördern

© Schwarzbach

In Ägypten wird eine Behinderung oftmals noch als Strafe Gottes angesehen. Vielfach werden besonders geistig Behinderte ausgegrenzt und vernachlässigt. Die betroffenen Familien verstecken ihre Kinder eher, als dass sie ihnen eine gezielte Förderung zuteil werden lassen. Die koptisch-katholische Diözese Minia fördert geistig behinderte Jugendliche. Sie bittet missio um eine finanzielle Unterstützung von 32.000 Euro.

In Ägypten – wie in vielen Ländern des Nahen Ostens – werden behinderte Menschen stigmatisiert. Besonders vor Menschen mit geistiger Behinderung haben Ägypter Angst. Kaum eine Familie möchte ihren Sohn in eine Familie einheiraten lassen, in der ein behindertes Kind lebt, weil sie dort genetische Defizite vermutet. Die UN schätzt, dass in dem Land sieben Millionen behinderte Menschen leben. Nur etwa 10.000 von ihnen werden in spezialisierten Zentren betreut. Besonders in den von Armut geprägten, ländlichen Regionen in Oberägypten, zu denen auch die Diözese Minia gehört, gibt es kaum Hilfen und Ansprechpartner.

50 Kinder und Jugendliche betreuen

In Minia gibt es sehr aktive Gruppen von „Foi et Lumière“ (Glaube und Licht), die die Kinder und Jugendlichen in die christlichen Gemeinden integrieren, sowie von der „Arche“, die Ganztagesbetreuungsstätten unterhält. Unterstützt werden die Gruppen bei dem Projekt von der Diözese Minia, die Ausbildungskurse für die Arbeit mit geistig Behinderten anbietet. In dem Projekt werden 50 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 25 Jahren betreut. In sechs Gemeinden wird dazu jeweils eine Klasse eingerichtet. Zehn Lehrer unterrichten die jungen Leute. Außerdem engagieren sich 30 Ehrenamtliche, die im Umgang mit den Betroffenen geschult werden müssen.

Möglichst große Eigenständigkeit

Ziel ist die möglichst große Eigenständigkeit der behinderten jungen Leute. Sie eignen sich alltägliche Dinge an wie sich anzuziehen, Körperpflege und einkaufen. Wenn es möglich ist, lernen sie auch lesen und schreiben. Auch die betroffenen Familien werden in die Arbeit miteinbezogen, etwa in Workshops zur Bewusstseinsbildung. So lernen Verwandte, auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen einzugehen.

missio möchte mit 32.000 Euro dazu beitragen, dass 50 geistig behinderte Kinder und Jugendliche gefördert und so aus der gesellschaftlichen Isolation herausgeholt werden. Mit Ihrer Hilfe ist das Projekt bis einschließlich März 2018 gewährleistet. Bitte helfen Sie dabei!

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Projektbeschreibung (PDF, 91.73 kB)
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