Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihre Ansprechpartnerin

Angela Mispagel ,
Leiterin Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-333
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Uta Arendt ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Birgit Leclerc ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Petra Gessenich ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Sylvia Plettenberg ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Vera Schaffmann ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Goethestr. 43 , 52064 Aachen

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Katrin Scherb ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Inhalt

China

Leprakranken aus der Isolation helfen

© Projektpartner

In China steht der rasante wirtschaftliche Aufschwung und der damit verbundene Wohlstand im Gegensatz zur Realität in ärmeren Regionen: Jährlich erkranken viele Menschen an Lepra – einer Krankheit, die in reichen Ländern längst ausgerottet ist. Pater Roberto Tonetto hat seit 2000 in drei Zentren eine gut funktionierende Leprahilfe aufgebaut. Er bittet, die Gehaltskosten von sechs Krankenschwestern zu übernehmen.

Seit den 1950er Jahren wurden in China Kranke in so genannten „Leprakolonien“ isoliert. Sie und auch ihre Familien hatten kaum Chancen, in die Gesellschaft zurückzukehren. Nach wie vor vegetiert die Mehrheit der Leprakranken in Verhältnissen, die zum Erbarmen sind: Häufig verbannt in die Berge sind sie fernab der Zivilisation sich selbst überlassen. In vielen betroffenen Dörfern fehlt ärztliche Versorgung, Strom und sauberes Trinkwasser sind Mangelware. 2008 räumten staatliche chinesische Medien ein, jährlich steckten sich etwa 1600 Menschen neu mit Lepra an.

Drei Leprazentren aufgebaut

Der Salesianerpater Roberto Tonetto hat seit 2000 drei Leprazentren in Ma Zhou, Yun Fu und Hong Wie in der südostchinesischen Küstenprovinz Guangdong aufgebaut. Sechs für die medizinische und soziale Rehabilitation von Leprakranken ausgebildete Frauen helfen ihm dabei. Sie bilden sich auf diesem Gebiet stetig fort. Mit einem mobilen Dienst fahren die Krankenschwestern auch in umliegende Dörfer. Sie lindern die körperlichen Leiden, kümmern sich aber auch um die Seelsorge der betroffenen Familien. Sie bemühen sich darum, Lepra sozial zu entstigmatisieren und leisten vorbeugende Aufklärungsarbeit. Ihre Arbeit kommt derzeit rund 6000 Menschen zugute und ist in der Gesellschaft sehr anerkannt. Ehemalige Patienten arbeiten mittlerweile in einer professionellen Orthesenwerkstatt, wo sie für Leprakranke Hilfen anfertigen.

Ausbau der Leprahilfe geplant

Auch in der Provinz Yunnan im Grenzgebiet zu Laos und Vietnam sind die Frauen tätig. Dort ist vor allem die ethnische Minderheit der Miao von Lepra betroffen. Die Miao sind Halbnomaden, meist katholisch und leben in ärmlichen Verhältnissen. Da ihre zeitlich begrenzten Niederlassungen nur durch lange Fußmärsche zu erreichen sind, ist geplant, dass drei Krankenschwestern einige Zeit mit den Miaos leben. So können sie sie besser medizinisch versorgen und sozialpastoral betreuen.

missio möchte mit Ihrer Hilfe den Unterhalt der sechs Krankenschwestern mit 60.000 Euro unterstützen. So wäre die gut funktionierende Leprahilfe bis einschließlich 2019 gewährleistet. Bitte helfen Sie dabei!

Downloads

Projektbeschreibung (PDF, 92.52 kB)
Icon: PDF
© 2009-2017 missio Aachen