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Inhalt

Kambodscha

Eine Oase für Kinder inmitten des Slums

© Friedrich Stark

Sie arbeiten zehn bis zwölf Stunden am Tag, aber ihr Lohn reicht kaum, um eine Familie zu ernähren. Junge Frauen nähen in den Textilfabriken von Phnom Penh, andere finden eine schlecht bezahlte Beschäftigung in Chamkarmon, einem Distrikt mit internationalen Unternehmen. Schwestern der „Daughters of Charity of St. Vincent de Paul“ haben deshalb ein Entwicklungsprogramm für Familien in der Stadt ausgearbeitet und helfen.

Phnom Penh ist nicht nur die Hauptstadt Kambodschas, sondern auch ein Zentrum der Textil- und Lebensmittelindustrie. In den vergangenen Jahren haben sich außerdem viele internationale Dienstleistungsunternehmen angesiedelt, die für einen Bauboom in und außerhalb der Stadt gesorgt haben. Allein das Textilgewerbe hat einen Exportanteil von über 70 Prozent. Etwa 30 Fabriken stehen in der „Pochentong Industrial Zone“ nahe des Flughafens.

Löhne reichen kaum zum Leben

Die Industriezonen ziehen Arbeitskräfte aus ganz Kambodscha an. In jeder Textilfabrik arbeiten über 3.000 Menschen, meistens Frauen zwischen 15 und 27 Jahren. Sie verdienen wenig, müssen aber zehn bis zwölf Stunden oder mehr arbeiten. Viele kommen auch krank, weil sie sonst ihren Job verlieren. Nicht selten helfen schon die Kinder mit, das Einkommen der Familien zu sichern, etwa mit Gelegenheitsjobs oder Verkaufsständen.

Zukunftsperspektiven sind Frauen wichtig

Schwester Eulie, eine der „Daughters of Charity of St. Vincent de Paul“, arbeitet im „Lindalva Center“, das vor allem Textilarbeiterinnen offensteht. Es bietet den Müttern EDV-Weiterbildung und psychologische Betreuung an und ist tagsüber ein Ort, an dem die Kinder versorgt und betreut werden. Geschützt vor der Kriminalität und Gewalt auf der Straße erhalten sie so die Chance, dem Teufelskreis aus Armut und mangelnder Bildung zu entkommen.

Lobbyarbeit für Familien bringt Veränderung

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Entwicklungsprogramm für benachteiligte Familien im Chamkarmon Distrikt: Je nach Bedarf wird ihnen geholfen, ein besseres Einkommen aufzubauen. Außerdem gibt es Seminare, um Werte zu vermitteln sowie Leitungsaufgaben und handwerkliche Fähigkeiten zu erlernen.

Die Unterstützungsangebote im „Lindalva Center“ von Phnom Penh wie Kinder- und Hausaufgabenbetreuung oder Alphabetisierung helfen den Textilarbeiterinnen und ihren Familien, ihren harten Alltag zu bewältigen. Die „Daughters of Charity“ setzen sich aber auch für ihre Rechte und bessere Arbeitsbedingungen ein. missio möchte das Entwicklungsprogramm für Familien in der Stadt mit 59.500 Euro fördern, damit es bis Ende 2017 fortgeführt werden kann. Bitte helfen Sie dabei!

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