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Inhalt

Nigeria

Psychologische Betreuung für Flüchtlinge

© F. Stark

Die Terrorgruppe Boko Haram versetzt die Menschen in Nigera in Angst und Schrecken. Rund zwei Millionen Binnenflüchtlinge mussten ihr Zuhause verlassen und fürchten weitere Anschläge, Vergewaltigungen und Entführungen. missio hilft, den Teufelskreis der Gewalt zu durchbrechen: Durch seelsorgerischen Beistand und ausgebildete Traumaberater für die psychologische Betreuung von Binnenflüchtlingen, insbesondere Witwen und Waisen.

Die Diözese Yola liegt an der nordöstlichen Grenze Nigerias, Rund 50 % der 2,6 Millionen Einwohner sind Christen. Das Zusammenleben von Christen und Muslimen ist nicht konfliktfrei, was durch den Boko-Haram-Terror noch verstärkt wird. Die Terroristen töteten zahlreiche Menschen, junge Mädchen wurden entführt und vergewaltigt. Viele Frauen haben ihre Männer verloren, Kinder wurden zu Waisen und Millionen Menschen zu Binnenflüchtlingen im eigenen Land. Tausende von Kindern sind vom Hungertod bedroht, da die Dörfer zerstört sind und die Felder seit Jahren nicht bestellt werden konnten. Viele Flüchtlinge sind traumatisiert und leben in permanenter Angst vor den Terroristen. Die Traumata führen zu psychischen Problemen, Selbstmorden, sexuellem Missbrauch und häuslicher Gewalt. Werden Traumata nicht behandelt und verarbeitet, führen sie häufig zu neuer Gewalt. Der Kirche ist es ein wichtiges Anliegen, den Wiederversöhnungsprozess möglichst schnell in Gang zu setzen und die Wunden zu heilen.

Ausbildung von Traumaberatern

Für die psychosoziale Begleitung von Binnenflüchtlingen sollen insgesamt 90 Männer und Frauen als Traumaberater ausgebildet werden, die individuelle Hilfe für ca. 3.000 Menschen in den Dörfern anbieten können, darunter 1.400 Frauen und 1.000 Kinder und Jugendliche. Die Trainings, die von Fachkräften des Deutschen Roten Kreuz durchgeführt werden, finden in Yola, Gombi und Maiha statt und beziehen auch 30 religiöse Führer (Priester, Pastoren, Imame) sowie Leiter lokaler Gemeinschaften mit ein.

Versöhnungsarbeit fördern

Ziel ist es, die Vergangenheit aufzuarbeiten und den Teufelskreis der Gewalt zu durchbrechen. Wiederversöhnung heißt, Opfer – aber auch Täter – dazu zu befähigen, nach vorn zu schauen und aufeinander zuzugehen. Langfristig trägt das Projekt zum friedlichen Zusammenleben von Christen und Muslimen im Norden Nigerias bei.

Die Flüchtlinge in Nigeria brauchen seelsorgerischen Beistand und psychologische Hilfe, um ihre Traumata aufarbeiten zu können. missio möchte zusammen mit Ihnen dieses Projekt mit 133.500 Euro fördern. Bitte helfen Sie dabei!

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Projektbeschreibung (PDF, 0.12 MB)
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