Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihre Ansprechpartnerin

Angela Mispagel ,
Leiterin Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-333
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Uta Arendt ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Birgit Leclerc ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Petra Gessenich ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Sylvia Plettenberg ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Vera Schaffmann ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Goethestr. 43 , 52064 Aachen

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Katrin Scherb ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Inhalt

Bangladesch

Respektvolles Miteinander der Religionen

© Johannes Holz

Bengalen gelten als friedliebend. Muslimische Fanatiker und fundamentalistische Prediger aus dem Nahen Osten jedoch sorgen für eine immer schwierigere Menschenrechtslage in Bangladesch. Die katholische Kirche strebt hingegen ein respektvolles Zusammenleben der Religionen an. Deshalb lädt sie Muslime, Hindus, Christen und traditionelle Religionen zu Dialog-Seminaren ein, um Vertrauen untereinander zu schaffen und zu stärken.

Der Islam ist Staatsreligion in Bangladesch, die große Mehrheit der Muslime war lange sehr tolerant gegenüber anderen Religionen. Inzwischen jedoch werden die Rechte der religiösen Minderheiten durch lautstarke und zunehmend gewalttätige fundamentalistische Gruppen bedroht. Geistliche anderer Religionen werden körperlich angegriffen oder sehen sich Morddrohungen ausgesetzt. Katholische Kinder werden aus ihren Schulen entführt und in Koranschulen gezwungen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass seit Jahren Terrorgruppen Ausbildungslager im Land unterhalten.

Gemeinsames Lernen und gemeinsame Glaubenserfahrung

Unter den 160.000 Millionen Einwohnern des Landes leben rund 600.000 Christen, davon sind gut die Hälfte Katholiken. Die Kirche will mit unterschiedlichen Maßnahmen das ökumenische Gespräch und den interreligiösen Dialog fördern. Sie folgt dabei einem Konzept, das drei Stufen umfasst: den Dialog des Lebens, des Handelns und des Gesprächs. In der Praxis versucht die Kirche nicht nur, Kenntnisse über die Religionen zu vermitteln. Wichtig sind ihr auch eine gemeinsame Glaubenserfahrung, gemeinsame Feste und eine gemeinsame Erziehung zum Frieden. Dazu lädt sie auf nationaler und diözesaner Ebene Vertreter aller Religionen zu Seminaren ein. Angestrebt wird dabei gleichzeitig eine vielfältige Vernetzung zivilgesellschaftlicher Kräfte.

Seminare fördern den friedvollen Dialog der Religionen

Zu den meist mehrtägigen Seminaren werden Lehrkräfte, Schüler und Studenten, religiöse Führer, Politiker und Behördenvertreter eingeladen. Es sind sowohl Muslime, Hindus, Buddhisten oder Christen wie Anhänger traditioneller Religionen unter den Teilnehmern. Die Seminare führen die Menschen zusammen und fördern das friedvolle Miteinander der Religionen im Land.

Der interreligiöse Dialog in Bangladesch ist angesichts der Bedrohung durch radikale Kräfte dringlicher denn je. Das Miteinander der Religionen zu fördern, ist das Ziel von Seminaren, zu denen die Kirche Menschen verschiedener Glaubensrichtungen einlädt. missio will das Projekt mit 14.100 Euro unterstützen. Bitte helfen Sie dabei!

Downloads

Projektbeschreibung (PDF, 0.12 MB)
Icon: PDF
© 2009-2017 missio Aachen