Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihre Ansprechpartnerin

Angela Mispagel ,
Leiterin Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-333
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Uta Arendt ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Birgit Leclerc ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Petra Gessenich ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Sylvia Plettenberg ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Vera Schaffmann ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Goethestr. 43 , 52064 Aachen

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Katrin Scherb ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Inhalt

Indien

Müllsammeln - Keine Zukunft für Kinder

© David Sünderhauf

Seit Jahren wächst die Wirtschaft Indiens und mit ihr auch eine neue Mittelschicht. Aber immer noch lebt die Mehrheit der Bevölkerung von weniger als 1,50 Euro am Tag. Viele Familien in Ranchi sehen keinen anderen Ausweg, als ihre Kinder mitarbeiten zu lassen. Sie sammeln verwertbaren Abfall auf den Müllhalden der Stadt. Die Ordensbrüder der Marianisten holen die Kinder aus dem Teufelskreis und ermöglichen ihnen eine Schulausbildung.

In Ranchi, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Jharkand, leben fast drei Millionen Menschen. Spektakuläre Wasserfälle sowie zahlreiche Tempel und Kirchen locken viele Touristen in die Metropole. Doch längst nicht alle Einheimischen profitieren vom Reichtum der Stadt. Trotz zahlreicher Schulen und Ausbildungsinstituten für verschiedene Berufe können fast 90 Prozent der Menschen weder lesen noch schreiben.

Tausende Familien leben in absoluter Armut

Wie in vielen Städten Indiens kommen ganze Familien nach Ranchi, um Arbeit zu finden. Sie scheitern allerdings schnell, da sie Analphabeten sind. Ihnen bleibt nur ein Leben in den Elendsvierteln der Stadt. Mit ihren Kindern leben, essen und schlafen sie auf der Straße. Sie durchwühlen die Müllhalden auf der Suche nach Kohle oder anderen verwertbaren Materialien. Schon Sechsjährige klettern um vier Uhr morgens auf die Abraumhalden. Bis abends geht diese dreckige, unwürdige Arbeit – und doch reicht der Lohn kaum, um satt zu werden.

Mehr als „Bildung für Müllsammler“

Die Ordensbrüder der „Society of Mary“ haben in Ranchi Projekte für diese Kinder und Familien ins Leben gerufen. In elf Häusern machen sie niederschwellige Angebote für die Kohlekinder und die Kinder der Müllhalden sowie ihre Familien. Täglich erhalten 1.200 Kinder eine warme Mahlzeit, medizinische Versorgung und Unterricht, um sie für die Schulen oder eine Berufsausbildung vorzubereiten. Nun wollen sie auch Seminare für die Eltern anbieten, um über Erziehung, Hygiene und andere lebenswichtige Themen aufzuklären. Neben den Marianisten zählen auch zwei Krankenschwestern sowie zwei Psychologen zum Betreuungsteam.

Raus aus dem Teufelskreis der Armut

Zurzeit werden etwa 650 Familien betreut. Mit der Unterstützung von missio soll die Arbeit der Marianisten nun ausgeweitet werden. Durch das Projekt wird der Teufelskreis aus Armut, Ignoranz und Mangel an Selbstbewusstsein aufgebrochen.

missio möchte das Projekt mit insgesamt 110.000 Euro fördern, um den Kindern aus dem Slum ein besseres Leben zu ermöglichen. Bitte helfen Sie dabei, das Projekt weitere drei Jahre zu fördern!

Downloads

Projektbeschreibung (PDF, 92.9 kB)
Icon: PDF
© 2009-2017 missio Aachen