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Inhalt

Tansania

Mehr Selbstständigkeit für Massai-Frauen

© H. Schwarzbach

Seit über zehn Jahren setzt sich Schwester Leah Kavugho bei den Massai für die Förderung von Frauen und Mädchen ein. Polygamie, Beschneidung und Kinderehen sind tief verwurzelt in der Massai-Kultur. In den Gemeinschaften haben Frauen traditionell kein Mitspracherecht. Mit einem Handwerksprojekt und Aufklärungsprogrammen möchte Schwester Leah die Selbstständigkeit der Frauen fördern. Dabei bezieht sie auch die Massai-Männer mit ein.

Wasso-Loliondo ist ein kleiner Ort im Norden Tansanias. Die Genitalverstümmelung junger Massai-Mädchen ist dort gängige Praxis. Die Mädchen werden oft sehr früh, manchmal bereits im Alter von erst 7 Jahren, mit viel älteren Männern verheiratet. Die Zahl der Teenager-Geburten ist entsprechend hoch. Als Folge der Beschneidung kommt es häufig zu Komplikationen, oft mit tödlichen Folgen. In der patriarchalen Massai-Gesellschaft leben die jungen Mütter unter schwierigsten Bedingungen. Sie verrichten harte körperliche Arbeit und müssen ihren Ehemännern stets zu Diensten sein. Doch Mitspracherechte besitzen sie keine.

Einsatz für Bildung und Gesundheit

Die Ordensgemeinschaft der "Oblate Sisters of the Assumption" ist seit 1998 im Erzbistum Arusha tätig. Sie engagiert sich besonders in den entlegenen Regionen der Erzdiözese, in denen es von staatlicher Seite kaum medizinische Versorgung und nur wenige Schulen gibt. Mit vielfältigen Aktivitäten in den Bereichen schulischer Erziehung, Frauenförderung und Gesundheitsfürsorge setzen sich die Schwestern in sechs Niederlassungen besonders für die Massai-Frauen ein.

Aufklärung und Handarbeitsprojekt

Mit einem Ausbildungsprogramm zur Herstellung von Massai-Schmuck möchte Schwester Leah zur wirtschaftlichen Eigenständigkeit der Frauen beitragen. Die Frauen können mit dem Verkauf an Touristen ein kleines Einkommen erwirtschaften. Das fördert das Selbstwertgefühl und trägt zu mehr Gleichberechtigung der Frauen bei. Zudem sollen in 6 mehrtägigen Seminaren jeweils 50 Frauen über die negativen Folgen der Genitalverstümmelung und Kinderehe aufgeklärt werden. Begleitend soll auch ein Dialog mit den Männern gestartet werden, um langfristig eine Verhaltensänderung zu bewirken.

Frauen sind in den patriarchalen Massai-Gemeinschaften stark benachteiligt. Schwester Leah fördert ihr Selbstvertrauen und ihre Selbstständigkeit. missio möchte zusammen mit Ihnen dieses Projekt mit 25.500 Euro fördern. Bitte helfen Sie dabei!

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