Subnavigation und Schnelleinstieg

Ihre Ansprechpartnerin

Angela Mispagel ,
Leiterin Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-333
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Uta Arendt ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Birgit Leclerc ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Petra Gessenich ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Sylvia Plettenberg ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Vera Schaffmann ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Goethestr. 43 , 52064 Aachen

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Ihre Ansprechpartnerin

Katrin Scherb ,
Sachbearbeitung im Referat Projekte & Partnerschaften

Tel.:
+49 (0)241 / 7507-535
Kontaktformular:
zum Kontaktformular

Inhalt

DR Kongo

Versöhnungsarbeit ermöglichen

© Laila Vannahme

Zwischen den Volksgruppen der Bantu und Pygmäen im Bistum Manono gibt es seit vielen Jahren gewalttätige Konflikte. Leidtragende der Plünderungen, Vertreibungen und Vergewaltigungen sind vor allem Frauen und Kinder. Die diözesane Kommission für Gerechtigkeit und Frieden möchte mit einem Programm zur Sensibilisierung helfen, die Konflikte zu beenden. Eine große Aufgabe.

Seit zehn Jahren gibt es große Konflikte zwischen den Volksgruppen der Bantu und der Pygmäen im Bistum Manono, das im Südosten der Demokratischen Republik Kongo liegt. Die Pygmäen kämpfen darum, als gleichberechtigte Bürger akzeptiert zu werden, die Bantu sehen in den Jägern und Sammlern Menschen zweiter Klasse und beuten sie häufig aus. Gegenseitige Brandstiftung, Plünderungen, Vergewaltigungen und Totschlag sind an der Tagesordnung. Besonders von Gewalt betroffen sind die aus ihren angestammten Gebieten vertriebenen Menschen, darunter zahlreiche Kinder. Die Einrichtung von Bürgerwehren auf beiden Seiten hat die Situation bisher kaum verbessert.

Hilfe für Frauen und Kinder

Die diözesane Kommission Justitia et Pax möchte mit einem Programm zur Versöhnung zwischen Bantu und Pygmäen beitragen. 20 vergewaltigte Frauen sowie 20 traumatisierte Kinder und Jugendliche sollen medizinisch und traumatherapeutisch behandelt werden. Außerdem sollen je 20 Stammesführern der Bantu und Pygmäen sensibilisiert und ausgebildet werden. In das Sensibilisierungsprogramm sollen auch 20 Vertreter von Militär, Polizei und den Gemeindeverwaltungen einbezogen werden. Das Programm soll sich über einen Zeitraum von zehn Monaten erstrecken.

Frieden im Bistum wieder herstellen

Aus eigener Kraft schaffen es die verfeindeten Volksgruppen nicht, Lösungen für ihren Konflikt zu finden. Das geplante Programm ist eine Chance, den Opfern des Konfliktes beizustehen und zukünftige Auseinandersetzungen zu vermeiden. Indem Vertreter beider Volksgruppen miteinander lernen, können sie den jeweils anderen besser verstehen und gemeinsam mit Experten von außen an einer dauerhaften Lösung des Konfliktes arbeiten. Eine solche Versöhnung wird zum Frieden in der Diözese Manono beitragen.

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie konkrete Hilfe für die Opfer von Vergewaltigung und Vertreibung und helfen die Gewalt durch Friedens- und Versöhnungsarbeit langfristig zu beenden. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Downloads

Projektbeschreibung (PDF, 0.12 MB)
Icon: PDF
© 2009-2017 missio Aachen